Graz.- (2. März 2009) Unter dem Motto „Teilen macht stark" trafen einander heute zahlreiche Persönlichkeiten aus der steirischen Politik, der Katholischen Kirche sowie der öffentlichen Institutionen zum Benefizsuppenessen in der Grazer Burg. Der Einladung von Landeshauptmann Mag. Franz Voves und der Katholischen Frauenbewegung folgten unter anderen Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer, Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari, zahlreiche Mitglieder der Steiermärkischen Landesregierung und des Landtages Steiermark, als Vertreter der Stadtgemeinde Graz, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl sowie als Vertreter der öffentlichen Institutionen Landesamtsdirektor Dr. Gerhard Ofner und Sicherheitsdirektor Mag. Josef Klamminger.
Dieses Benefizsuppenessen findet im Rahmen der Aktion Familienfasttag statt, die bereits auf eine 52-jährige Tradition zurück blicken kann. „Heuer werden mit den zwei Millionen Euro, die diese Aktion bringen soll, Bildungsangebote und die Gesundheitsvorsorge für Kinder und Mütter in Indien unterstützt. Darüber hinaus finanzieren wir auch ein ökologisches und soziales Wiederaufbauprogramm für Opfer eines Taifuns auf den Philippinen mit", berichtet die Vorsitzende der Aktion Familienfasttag, Mag. Angela Lienhart. Eine finanzielle Unterstützung gibt es auch für den Kampf von Frauen gegen häusliche Gewalt in Nicaragua.
„Viele Engagierte in der Katholischen Frauenbewegung haben in den letzten Jahrzehnten einen Beitrag zum Kampf gegen den Hunger in der Welt geleistet und damit auch ein Bewusstsein geschaffen, dass es nicht selbstverständlich ist, jeden Tag genug Nahrung zu haben. Gerade wir in der Wohlstandsgesellschaft sind gefordert, gegen den Hunger in der Welt anzukämpfen", sagte Landeshauptmann Voves in seiner Begrüßungsrede. Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari hob in seinen Grußworten die Verpflichtung zur Hilfe für jene, die nicht an unserem Wohlstand teilhaben können, hervor: „Mit dieser Spendenaktion hier in der Grazer Burg wollen wir, die Katholische Kirche gemeinsam mit der Politik ein Zeichen der Solidarität mit jenen setzen, für die das Überleben jeden Tag eine neue Herausforderung darstellt. Wir hoffen, dass dieses Zeichen wirkt und sich möglichst viele Steirerinnen und Steirer an dieser Spendenaktion beteiligen."
|