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Graz (7. Jänner 2026).- Die Steiermärkische Landesregierung hat nach dem Bericht des Landesrechnungshofes zum Rettungsdienstwesen rasch reagiert und eine breit aufgestellte Kommission eingesetzt, um auf die Empfehlungen reagieren zu können. Der Abschlussbericht der Kommission – hier zum Download als pdf – wurde nun fertiggestellt und der Landesregierung vorgelegt.
Landeshauptmann Mario Kunasek betont: „Das bestehende Rettungswesen hat bereits eine starke Grundlage. Die Arbeit der Kommission und der daraus entstandene Bericht bieten aber nun die Chance, Effizienz, Transparenz und Koordination zum Vorteil der Bevölkerung weiter zu steigern. Mit der permanenten Kommission sichern wir die kontinuierliche Weiterentwicklung des Rettungs- und Notarztwesens in der Steiermark – für eine zukunfts- und leistungsfähige Versorgung in allen Regionen.”
Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl unterstreicht die aktive Umsetzung: „Mit den ausgearbeiteten Maßnahmen reagieren wir auf den Prüfbericht des Landesrechnungshofs. Nun geht es darum, das Rettungs- und Notarztwesen langfristig weiterzuentwickeln und gleichzeitig den laufenden Betrieb sowie die Versorgung der Steirerinnen und Steirer zu sichern.”
Die Kommission tagte ab Februar 2025, war breit besetzt und bezog alle relevanten Partner ein, von Rettungsorganisationen über die Gemeinden und Spitalsträger bis hin zu Expertinnen und Experten aus der Gesundheitsversorgung. Insgesamt wurden in neun Sitzungen 16 Themenbereiche behandelt. Die Umsetzung einiger Empfehlungen ist bereits in Arbeit. Die Novellierung des Steiermärkischen Rettungsdienstgesetzes ist in Vorbereitung, die Datenerhebung wird gemeinsam mit der EPIG auf eine neue, verlässliche Grundlage gestellt, zwei permanente Arbeitsgremien zur Steuerung und Weiterentwicklung des Rettungswesens wurden eingerichtet und das Rote Kreuz soll künftig vertraglich verpflichtet werden, das standardisierte DIAS-Abfrageschema anzuwenden, um Fehleinsätze zu reduzieren.
„Unser Ziel ist es, die hohe Qualität des steirischen Rettungswesens zu sichern und gleichzeitig fit für die Zukunft zu machen”, so Kunasek und Kornhäusl. „Danke an alle Experten für ihr Engagement. Wir arbeiten kontinuierlich weiter und werden die Maßnahmen Schritt für Schritt angehen.”
Rückfragehinweis:
Büro LR Dr. Kornhäusl Jakob Grill/ Büro LR Dr. Kornhäusl/ +43 650 2340307/ jakob.grill@stmk.gv.at
Graz, am 8. Jänner 2026 |