Leoben (23. Februar 2026).- Landeshauptmann Mario Kunasek hat heute (23. Februar 2026) die Bezirkshauptmannschaft Leoben besucht. Ziel des Besuches war der persönliche Austausch mit den Bediensteten der Bezirksverwaltung sowie ein vertiefter Einblick in die jeweiligen Aufgabenbereiche und regionalen Besonderheiten. Begleitet wurde der Landeshauptmann von Landesamtsdirektorin Brigitte Scherz-Schaar. Willkommen geheißen wurden die Besucher von Bezirkshauptmann Markus Kraxner.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Dank des Landeshauptmannes für die tägliche Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die Bezirkshauptmannschaften sind das Rückgrat unserer Verwaltung. Sie stehen in direktem Kontakt mit den Menschen und leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für das Funktionieren unseres Landes“, betonte Landeshauptmann Mario Kunasek. Trotz bestehender Herausforderungen sei ein positiver Blick in die Zukunft wichtig, getragen von gemeinsamen Werten wie Rechtsstaatlichkeit, Transparenz, Verlässlichkeit und dem Dienst am Gemeinwohl.
Die Bezirkshauptmannschaft Leoben ist in acht Referate gegliedert und beschäftigt insgesamt 97 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie ist für einen Bezirk mit rund 59.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in 16 Gemeinden, darunter drei Stadtgemeinden, zuständig und deckt ein breites Aufgabenspektrum ab – von Sicherheits-, Sozial- und Sanitätsangelegenheiten über Umwelt- und Agrarwesen bis hin zu Veterinär- und Forstangelegenheiten.
Kunasek unterstrich die zentrale Rolle der Bezirkshauptmannschaften als erste Anlaufstelle für die Bevölkerung. Besonderes Augenmerk legte er auf die Themen Digitalisierung und Verwaltungsreform. Digitale Services sollen Verfahren vereinfachen und entlasten, während klarere Strukturen und effizientere Abläufe den Bezirken mehr Handlungsspielraum geben sollen. Die Rückmeldungen und Erfahrungen der Bediensteten vor Ort seien dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor, so der Landeshauptmann.
Thema war auch die Verwaltungsreform, die mehr Übersichtlichkeit bringen soll. Viele Abläufe, führte LH Kunasek aus, seien derzeit komplex und teilweise unnötig verschachtelt. Ziel sei es, Strukturen zu vereinfachen, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und den Bezirken mehr Eigenständigkeit zu ermöglichen.
Leoben, 23. Februar 2026 |