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Cargo Terminal Graz wird weiterentwickelt

CTG generiert eine jährliche Bruttowertschöpfung von 220 Millionen Euro

LR Claudia Holzer und LR Willibald Ehrenhöfer mit den Geschäftsführern der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH Reinhard Hinrichs (l.) und Heimo Kniechtl (r.).
LR Claudia Holzer und LR Willibald Ehrenhöfer mit den Geschäftsführern der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH Reinhard Hinrichs (l.) und Heimo Kniechtl (r.).
© Land Steiermark

Graz (19. März 2026).- Seit 2003 ist der – mittlerweile als Dachmarke bekannte – Cargo Terminal Graz in Betrieb und in den letzten 23 Jahren hat sich der Standort als unverzichtbarer Bestandteil der steirischen Logistiklandschaft etabliert. Mehr als 40 Unternehmen haben sich am und rund um den Terminal angesiedelt, wo täglich 1.600 Personen beschäftigt sind. Mit den aktuell zur Verfügung stehenden 125 Hektar zählt er bereits jetzt zu den acht größten Logistikstandorten Europas. Vor rund eineinhalb Jahren wurde der Bestandsterminal ertüchtigt und die Anschlussbahn Nord entlang der Koralmbahn in Betrieb genommen. Die steigende Nachfrage nach Logistik-Umschlagplätzen und die Prognosen der wichtigsten Kunden, vor allem im Sektor der Automobilindustrie, erfordern einen weiteren Ausbau.

„Um zukünftige Volumina abwickeln zu können und den Wettbewerbsvorteil am Standort langfristig zu sichern, sind weitere Infrastrukturerweiterungen notwendig. Die eben eröffnete Koralmbahn und der in Bau befindliche Semmeringbasistunnel bieten enorme Chancen”, sagt Verkehrslandesrätin Claudia Holzer.

„Der Cargo Terminal Graz ist mittlerweile eine zentrale Infrastruktur-Drehscheibe im Herzen Europas und damit ein echtes Tor zur Welt für die steirische Wirtschaft. Unsere exportorientierten Betriebe brauchen leistungsfähige Logistik, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein. Deshalb ist die konsequente Weiterentwicklung des Cargo Centers entscheidend. Mit jedem Ausbau stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts, sichern Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze und stärken so unser Zukunftsland”, betont Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer.

Den Stand der aktuellen Entwicklungen erklären die beiden Geschäftsführer der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH Reinhard Hinrichs und Heimo Kniechtl: „Noch in diesem Jahr wird an der Koralmbahn ein weiterer Kran errichtet. Zudem ist geplant, weitere Schieneninfrastruktur und Umschlagsflächen im Bereich der Liegenschaft ,Astra' in der Größenordnung von rund 20 Hektar zu entwickeln. Im Zuge des Projekts ,Infrastrukturknoten Süd' sollen Wartebereiche für Lkw inklusive der von der EU geforderten E-Ladeinfrastruktur entstehen. Der Infrastrukturknoten soll auch die Anbindung des öffentlichen Verkehrs über Bushaltestellen und die Fortführung des Landesradweges an der L381 beinhalten.” 

Der Cargo Terminal Graz ist ein wesentlicher Faktor für die steirische Wirtschaft und generiert im laufenden Betrieb mit den verbundenen Unternehmen am Areal und den Zulieferverflechtungen schon jetzt eine jährliche Bruttowertschöpfung von 220 Millionen Euro.

Rückfragehinweis:

Andreas Kreminger | Büro Landesrat Holzer | Mobil: +43 676 8666 2169
Tel. +43 (316) 877 2169 | E-Mail: andreas.kreminger@stmk.gv.at

Graz, am 19. März 2026

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