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Energieatlas Steiermark kommt flächendeckend zur Anwendung

Mit dem Energieatlas Steiermark steht den steirischen Gemeinden ein umfassendes, modernes Instrument für die räumliche Energie- und Wärmeplanung zur Verfügung.

Energielandesrätin Simone Schmiedtbauer: "Der Weg hin zu einer nachhaltigeren und unabhängigeren Energieversorgung führt über unsere Gemeinden und Regionen."
Energielandesrätin Simone Schmiedtbauer: "Der Weg hin zu einer nachhaltigeren und unabhängigeren Energieversorgung führt über unsere Gemeinden und Regionen."
© Land Steiermark/Michaela Lorber; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (25. März 2026).- Das GIS-basierte System liefert wichtige Planungs- und Entscheidungsgrundlagen. Der Energieatlas vereint dabei eine Vielzahl an relevanten Daten: Neben allgemeinen Basisinformationen werden detaillierte Angaben auf Gebäudeebene bereitgestellt – etwa zu Nutzung, Gebäudehülle, Abmessungen, Wärmeversorgung und Wärmebedarf. Ergänzt wird das Angebot durch Informationen zu erneuerbaren Wärmeversorgungspotenzialen, möglichen Standorträumen für Energieinfrastruktur sowie Daten zur Mobilität. Ein wesentlicher Bestandteil ist zudem der jährliche Energiebericht, der den Gemeinden kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Dieser fasst die energietechnischen Kennzahlen zusammen und bietet unter anderem Auswertungen zu thermischen Sanierungspotenzialen, Substitutionsmöglichkeiten fossiler Energieträger, Wärmebedarfsdichten sowie potenziellen Standorten für Fernwärme und die Wärmebereitstellung nach Energieträgern.

Im Jahr 2024 wurde die Energie Agentur Steiermark vom Land Steiermark mit der Überführung des Energieatlas in den Realbetrieb und dessen landesweiten Rollout beauftragt. Bisher haben rund 160 Gemeinden das System aktiv genutzt.

Neue gesetzliche Grundlage ermöglicht vollständige Ausrollung

Mit dem Beschluss des Steiermärkisches Deregulierungsgesetz wurde ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt: Künftig kann der Energieatlas ohne zusätzliche Datenverarbeitungsvereinbarung in der gesamten Steiermark eingesetzt werden. Damit sind im nächsten Energieatlas erstmals alle steirischen Kommunen erfasst.

Derzeit erfolgt die jährliche Aktualisierung der Datenbestände, um den Gemeinden stets eine aktuelle und verlässliche Grundlage für ihre Planungen zu bieten. Der Energieatlas entwickelt sich damit kontinuierlich weiter und bleibt ein zentrales Werkzeug für die Energiewende auf regionaler Ebene.

„Der Weg hin zu einer nachhaltigeren und unabhängigeren Energieversorgung führt über unsere Gemeinden und Regionen. Dabei sind Daten eine unersetzliche Grundlage für die Energiewende. Durch die Kombination aus detaillierten Daten, praxisnahen Auswertungen und einer nun flächendeckenden Verfügbarkeit wird die nachhaltige Energieplanung in der Steiermark weiter vorangetrieben“, sagt Energielandesrätin Simone Schmiedtbauer

Rückfragehinweis:

Maximilian Gutjahr | Büro Landesrätin Schmiedtbauer | Mobil: +43 676 8666 4105
Tel. +43 (316) 877 4105 | E-Mail: maximilian.gutjahr@stmk.gv.at

Graz, am 25. März 2026

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