Graz (29. April 2026).- Im Umkreis des Mariazeller Bahnhofes steht ein umfangreiches Bau- bzw. Sanierungsprojekt am Programm. Von kommendem Montag, den 4. Mai 2026, bis voraussichtlich Ende September 2026 wird die L 112 (Erlaufseestraße) zwischen km 0,000 und km 1,000 saniert und auch verbreitert.
„Die Fahrbahnbreite wird dann statt aktuell 5,80 Meter 6,50 Meter betragen. Der Kreuzungsbereich der B 20, der Mariazeller Straße, und der L 112 wird zudem so ausgebaut, dass sich künftig zwei Lastkraftwägen problemlos begegnen können, weshalb auch eine Querungshilfe beim Schutzweg errichtet wird. Mit Gesamtkosten in der Höhe von rund 1,6 Millionen Euro, an denen sich der Wallfahrtsort und die Stadtwerke mit knapp 250.000 Euro beteiligen, wird spürbar in die Verkehrssicherheit investiert und bestehende Verbindungen werden aufgewertet“, sagt Verkehrslandesrätin Claudia Holzer.
Das Bauvorhaben wird in drei Abschnitten abgewickelt:
- 1. Abschnitt: B 20 bis Bahnhof
- 2. Abschnitt: Bahnhof bis Eisenbahnkreuzung
- 3. Abschnitt: Eisenbahnkreuzung bis Ortsende
Projektleiter Wolfgang Wiesler von der Abteilung 16 (Verkehr und Landeshochbau): „Der Großteil der Arbeiten, die abgesehen von einer Fahrbahnsanierung auch die Sanierung beziehungsweise Erneuerung der Entwässerung vorsehen, wird mit halbseitiger Sperre und Ampelregelung erledigt. Für die Zementstabilisierung zur Verstärkung der Fahrbahn und die Asphaltierungsarbeiten ist in den drei Abschnitten dann jeweils eine zweitägige Totalsperre vorgesehen.“
Zudem wird die Geh- und Radweganbindung zum Gemeindestraßennetz ab der Kreuzung B 20/L 112 saniert, daran anschließend wird der bestehende Gehweg bis zum Fleschweg asphaltiert und mit dementsprechenden Breiten (2,50 m bis 3,2 m) ausgebaut, dass er künftig als gemischter Geh- und Radweg genutzt werden kann.
Im gesamten Baulos werden zusätzlich Beleuchtung und Trinkwasserleitung erneuert.
Rückfragehinweis:
Andreas Kreminger | Büro Landesrätin Holzer | Mobil: +43 676 8666 2169 Tel. +43 (316) 877 2169 | E-Mail: andreas.kreminger@stmk.gv.at
Graz, am 29. April 2026 |