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Landesregierung beschließt Entwurf zum Rechnungsabschluss 2025

Nettofinanzierungssaldo um 177 Millionen Euro besser als erwartet.

Graz (21. Mai 2026).- Die Steiermärkische Landesregierung hat heute auf Antrag von Finanzlandesrat Willibald Ehrenhöfer den Entwurf zum Rechnungsabschluss für das Jahr 2025 beschlossen. In weiterer Folge wird dieser dem Landesrechnungshof zur Stellungnahme übermittelt. Nach der Einarbeitung der Stellungnahme und erneutem Beschluss durch die Steiermärkische Landesregierung geht der Rechnungsabschluss dem Landtag Steiermark zur Beratung und Beschlussfassung zu. 

Nach dem Entwurf des Rechnungsabschlusses ist die Neuverschuldung des Landes (Nettofinanzierungssaldo) im vergangenen Jahr mit 764,6 Millionen Euro um 177,4 Millionen geringer ausgefallen als budgetiert (942 Millionen Euro).

„Der Rechnungsabschluss 2025 ist ein weiterer Schritt zur Konsolidierung des Landeshaushalts. Besonders positiv ist, dass wir die operative Gebarung ins Plus drehen konnten. Das zeigt, dass sich strenger Budgetvollzug auszahlt, auf den ich auch heuer und in den kommenden Jahren drängen werde. Die Neuverschuldung ist dank höherer Einnahmen deutlich geringer ausgefallen, allerdings sind auch die Ausgaben gestiegen. Wir sind daher weiterhin gefordert, unsere Aufwendungen treffsicherer und effizienter zu gestalten. Darüber hinaus sind strukturelle Maßnahmen in jenen Bereichen unerlässlich, die besonders hohe Kosten verursachen”, so Finanzlandesrat Willibald Ehrenhöfer.

„Der Vergleich macht sicher, wem die budgetäre Zukunft unseres Landes wirklich ein Anliegen ist. Während die Vorgängerregierung für das Jahr 2024 eine Neuverschuldung von 437,7 Millionen veranschlagte, sind es tatsächlich dann im Rechnungsabschluss 723 Millionen Euro geworden. Im Vollzug war man also im Jahr 2024 unter der Führung eines SPÖ-Finanzlandesrates um 285 Millionen schlechter als es der Voranschlag vorsah. Unter der nunmehrigen Landesregierung zeigt sich ein gegenteiliges Bild. Im Vergleich zum Voranschlag, der bereits ausgabendämpfende Effekte einkalkulierte, verbesserte sich der Nettofinanzierungssaldo nochmals um 177 Millionen. Der verantwortungsvolle Budgetvollzug dieser Landesregierung zeigt Wirkung und wird insbesondere im nächsten Jahr nochmals deutlich besser ausfallen”, so Landehauptmann Mario Kunasek zum Rechnungsabschluss.

Einnahmen
Die Einzahlungen aus der operativen und investiven Tätigkeit erhöhten sich in Summe um 219,7 Millionen auf 8,4 Milliarden Euro. Die Ertragsanteile des Bundes lagen um 44,7 Millionen Euro höher als erwartet, die Bedarfszuweisungen um 19 Millionen. Auch diverse Landesabgaben wie etwa die Tourismusinteressentenbeiträge, die Landesnächtigungsabgabe, der Wohnbauförderungsbeitrag sowie Verwaltungsabgaben – lagen in Summe um 28,2 Millionen Euro höher als budgetiert.

Ausgaben
Auch die Auszahlungen aus der operativen und investiven Tätigkeit sind gestiegen und lagen mit 9,2 Milliarden Euro um 42,3 Millionen Euro über dem ursprünglich budgetierten Wert. Während die Aufwendungen für Personal um 90,8 Millionen Euro sanken, wurden bei Bedarfszuweisungen (+60,7 Millionen Euro), Förderungen für Energie und Wohnbau (+46 Millionen Euro) sowie Abgeltungen für Unwetter- und Katastrophenschäden (+30,3 Millionen Euro) höhere Ausgaben geleistet.

Schuldenstand des Landes
Der Schuldenstand des Landes betrug inklusive der außerbudgetären Einheiten mit 31.12.2025 insgesamt 7,418 Milliarden Euro. 

Rückfragehinweis:

Markus Poleschinski | Büro Landesrat Ehrenhöfer | Mobil: +43 676 8666 4515
Tel. +43 (316) 877 4515 | E-Mail: markus.poleschinski@stmk.gv.at

Gerold Fraidl | Büro Landeshauptmann Kunasek | Mobil: +43 664 33 83 034
Tel. +43 (316) 877 5354 | E-Mail: gerold.fraidl@stmk.gv.at

Graz, am 21. Mai 2026

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