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Militärmusikfestival 2026 begeisterte das Publikum

Großartige Bilanz beim Militärmusikfestival in Graz: Rund 9.000 Besucher an beiden Tagen. ORF-Legende Christian Wehrschütz erhielt Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark.

Landeshauptmann Mario Kunasek überreichte ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz das Große Ehrenzeichen des Landes Steiermark.
Landeshauptmann Mario Kunasek überreichte ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz das Große Ehrenzeichen des Landes Steiermark.
© Land Steiermark/Jesse Streibl; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Militärmusik meets Pop: Opus-Mastermind Ewald Pfleger begeisterte das Publikum bei diesem außergewöhnlichen Experiment.
Militärmusik meets Pop: Opus-Mastermind Ewald Pfleger begeisterte das Publikum bei diesem außergewöhnlichen Experiment.
© Land Steiermark/Jesse Streibl; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Erstmals konnte man die Großveranstaltung auch bei einem „Public Viewing“ im Freien genießen.
Erstmals konnte man die Großveranstaltung auch bei einem „Public Viewing“ im Freien genießen.
© Land Steiermark/Jesse Streibl; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (23. Mai 2026).- Auch am zweiten Tag des Militärmusikfestivals 2026 war die Stadthalle Graz wieder bestens besucht. Zahlreiche Besucher kamen auch zum „Public-Viewing“ im Freigelände. Beim vorgelagerten Empfang konnte Landeshauptmann Mario Kunasek gestern Abend (22.5.2026) hochkarätige Ehrengäste begrüßen. Darunter Landesrätin Claudia Holzer, die Nationalratsabgeordneten Wolfgang Zanger und Kurt Egger, Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner, Landespolizeidirektor Gerald Ortner, ORF-Landesdirektor Gerhard Koch, Opus-Mastermind Ewald Pfleger, „Alle Achtung“-Frontman Christian Stani sowie zahlreiche hochrangige Vertreter des Österreichischen Bundesheeres.

18 Jahre ist es bekanntlich her, dass dieses Festival in der Steiermark zu Gast war. Umso mehr freute den ehemaligen Verteidigungsminister und amtierenden Landeshauptmann der Steiermark, dass eine derart beeindruckende Musik- und Tanzshow in unser Bundesland geholt werden konnte. Sie verband traditionelle Militär- und Marschmusik auf einzigartige Weise mit modernen Musik-Arrangements sowie Tanzeinlagen, die zu einer fulminanten Show mit über 600 Musikern verschmolzen.

Dass diese zweitätige Veranstaltung einen enormen Anklang fand, lässt sich alleine schon an den Besucherzahlen ablesen: An beiden Tagen kamen rund 9.000 Menschen zu diesem Event. Dies zeugt vom hohen Interesse an der steirischen Blasmusik in Kombination mit modernen Klängen und militärischer Präzision.

„Mein besonderer Dank gilt neben dem Publikum, welches an den beiden Veranstaltungstagen auch eine beträchtliche Summe für die ORF-Aktion ‚Licht ins Dunkel‘ gespendet hat, natürlich allen Künstlern, die eine derartige Show überhaupt erst möglich gemacht haben. Über Wochen und Monate haben sie geprobt und an einem spektakulären Programm gefeilt. Davon durfte ich mir in den vergangenen zwei Tagen persönlich ein Bild machen. Ich kann nur sagen: Es war spektakulär und ein Erlebnis für alle Sinne“, so LH Mario Kunasek, der auch dem Bundesheer, dem Blasmusikverband sowie der touristischen Erlebnisregion Graz für die perfekte Zusammenarbeit seinen Dank aussprach.

Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark für ORF-Korrespondenten-Legende Christian Wehrschütz
Der gestrige Empfang wurde vom Landeshauptmann auch genutzt, um eine bedeutende Persönlichkeit mit steirischen Wurzeln zu ehren. LH Mario Kunasek bedankte sich beim ORF-Auslandskorrespondenten und Milizoffizier Christian Wehrschütz für seine großartigen Verdienste und zeichnete ihn mit dem Großen Ehrenzeichen des Landes Steiermark aus.

„Oberstleutnant Christian Wehrschütz ist weit mehr als ein Journalist. Der gebürtige Grazer ist ein Brückenbauer in Zeiten tiefster Gräben und ein Chronist der Menschlichkeit dort, wo sie am meisten bedroht ist. Er erklärt uns die Welt nicht nur, sondern er macht sie in ihrer ganzen rohen, oft schmerzhaften Unmittelbarkeit für uns erfahrbar. Seine Reisen führten ihn in die gefährlichsten Krisengebiete unserer Zeit. Seit Jahrzehnten ist er die vertraute Stimme und das Gesicht des ORF in Regionen, die von Umbrüchen und Kriegen gezeichnet sind. Sein Intellekt und sein Fleiß sind legendär – er spricht die Sprachen der Menschen vor Ort, von Russisch und Ukrainisch bis hin zu Serbisch und Albanisch. Dadurch gelingt es ihm, nicht nur über die Menschen zu sprechen, sondern mit ihnen“, so der Landeshauptmann, der betonte: „Christian Wehrschütz ist nicht nur ein Mann des Wortes, sondern auch ein Mann der Pflicht. Als Oberstleutnant des höheren militärischen Fachdienstes ist er dem Österreichischen Bundesheer seit seiner Jugend eng verbunden. Er vereint journalistisches Ethos mit einer tiefen Verbundenheit zu den Werten unseres Landes. Sein Mut ist unvorstellbar. Seine Bücher und Dokumentationen sind keine flüchtigen Nachrichten, sondern bleibende Mosaiksteine einer geschichtlichen Aufarbeitung, die uns verstehen helfen, wer wir als Europäer sind. Er riskierte oft sein eigenes Leben, um uns ein Bild der Wirklichkeit zu vermitteln. Für diesen Mut, für seine tiefe Menschlichkeit und seine Treue zu seinen steirischen Wurzeln bedanke ich mich und gratuliere sehr herzlich zum verliehenen Großen Ehrenzeichen des Landes Steiermark“, betonte Landeshauptmann Mario Kunasek.

Der bekennende Sturm-Graz-Fan Christian Wehrschütz zeigte sich sichtlich bewegt: „Die Auszeichnung in diesem würdigen Rahmen berührt mich sehr. Abgesehen von meinem Privatleben spricht es genau meine beiden großen Leidenschaften an. Mein Bekenntnis zur Steiermark und zum Bundesheer. Unsere Heimat ist es wert, dafür einzustehen und ihr zu dienen. Ich durfte in meiner Zeit als Korrespondent mehr als 200 Beiträge für das ORF-Landesstudio Steiermark gestalten, was mir immer große Freude bereitet hat. Herzlichen Dank für diese große Wertschätzung“, so Wehrschütz.

Graz, am 23. Mai 2026

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