Graz (22. Mai 2026).- Im November letzten Jahres gab Bundesminister Peter Hanke bzw. die ASFINAG „grünes Licht” für die Errichtung der Anschlussstelle Hart bei Graz an der A2-Südautobahn, gestern (21.05.2026) hat die Landesregierung einen nächsten Schritt gesetzt. „Die beschlossene Absichtserklärung bekundet den Willen der Vertragspartner zur Umsetzung der Anschlussstelle unter Zugrundelegung der Kostenteilung. Mit dem Neubau dieser Anschlussstelle wird für die regionale Wirtschaft eine wichtige Anbindung an das hochrangige Straßennetz gewährleistet und der Wirtschaftsstandort Steiermark gestärkt. Sie wird aber auch die Bevölkerung vom Verkehr massiv entlasten”, ist Verkehrslandesrätin Claudia Holzer überzeugt.
In der Absichtserklärung wird von einer Investition für die Anschlussstelle in der Höhe von 21,8 Millionen Euro ausgegangen, wovon die ASFINAG 50 Prozent, das Land Steiermark 25 Prozent und die Gemeinde gemeinsam mit der Firma Knapp AG ebenfalls 25 Prozent übernehmen.
Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, als Gemeindereferentin zuständig für die Gemeinde Hart bei Graz, betont: „Die geplante Anschlussstelle Hart bei Graz ist ein wichtiger Impuls für die Gemeinde und den Wirtschaftsstandort im Osten von Graz. Gerade in einer wirtschaftlich starken und dynamischen Region braucht es eine moderne und leistungsfähige Verkehrsanbindung, damit Betriebe gute Rahmenbedingungen für Wachstum, Investitionen und Arbeitsplätze vorfinden. Mit diesem Projekt stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer heimischen Unternehmen und schaffen eine wichtige Verbindung zum hochrangigen Straßennetz. Gleichzeitig ist es wichtig, dass es für eine zusätzliche Verkehrsbelastung in den östlichen Grazer Bezirken eine gute und nachhaltige Lösung im Sinne der Bevölkerung braucht.”
Die ASFINAG beabsichtigt, nach Unterzeichnung der Absichtserklärung durch die Vertragsparteien sowie der Finanzierungs-Freigabe durch das Bundesministerium Innovation, Mobilität und Infrastruktur, die Planungen zum Vorprojekt fortzusetzen und danach die Erstellung der Unterlagen für die Umweltverträglichkeitserklärung einzuleiten. Abhängig von der Dauer der notwendigen Verfahren wie einer Umweltverträglichkeitsprüfung erscheint ein Baustart ab frühestens 2031 realistisch.
Graz, am 22. Mai 2026
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Graz, am 22. Mai 2026 |