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Die Steiermark baut Brücken: Ausschreibung stärkt internationale Kooperationen

Gefördert werden nachhaltige, innovative und partnerschaftlich entwickelte Projekte der steirischen Außenbeziehungen. Einreichungen bis 9. Oktober 2026 möglich.

Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom bei einer Sitzung des Ausschusses der Regionen.
Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom bei einer Sitzung des Ausschusses der Regionen.
© Simon Blackley;bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (13. August 2026).- Neue Ideen entstehen durch Zusammenarbeit: Mit der aktuellen Ausschreibung „Die Steiermark baut Brücken“ lädt das Land Steiermark auf Initiative von Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom dazu ein, internationale Kooperationen im Bereich der steirischen Außenbeziehungen aktiv mitzugestalten. Gefördert werden innovative Projekte zwischen steirischen Organisationen und internationalen Partnern. Insgesamt stehen dafür 50.000 Euro zur Verfügung, pro Projekt können bis zu 3.000 Euro beantragt werden.

„Eine der Stärken unseres Landes liegt in der internationalen Zusammenarbeit. Der grenzüberschreitende Austausch ermöglicht der Steiermark vielfältige wirtschaftliche Chancen und stärkt zugleich unsere Widerstandsfähigkeit. Gerade in weltweit unsicheren Zeiten brauchen wir starke Partnerschaften, neue Netzwerke und den Austausch von Wissen und Erfahrungen. Mit der Ausschreibung wollen wir Brücken bauen und steirische Organisationen dabei unterstützen, internationale Kooperationen weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Impulse für Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft zu setzen“, betont Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom.

Gefördert werden partnerschaftlich entwickelte Projekte, die auf aktuelle und künftige Herausforderungen reagieren, den Austausch fördern und die langfristigen Beziehungen zwischen der Steiermark und den Partnerregionen stärken. Als Zielgebiete gelten die Länder der erweiterten steirischen Nachbarschaftspolitik, die Partnerregionen und Partnerländer der Steiermark sowie die Länder am Westbalkan.

Inhaltlich setzt die Ausschreibung drei Schwerpunkte: Nachhaltigkeit und Ressourcennutzung, Bildung, digitale Transformation und Künstliche Intelligenz sowie Demokratie, Desinformation, Governance und Zivilgesellschaft. Besonders berücksichtigt werden Projekte, die mehrere dieser Themen miteinander verbinden oder Wechselwirkungen aufgreifen.

Die Förderung darf höchstens 50 Prozent der Gesamtprojektkosten ausmachen und die Projekte müssen im Zeitraum von 1. Jänner bis 31. Dezember 2027 umgesetzt werden. Die Einreichung ist bis 9. Oktober 2026 möglich. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich unter  www.europa.steiermark.at.

Graz, am 13. August 2026

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