Graz (21. August 2026).- Nicht jeder Milchviehbetrieb kann aufgrund seiner Lage direkt von einem Milchtransporter angefahren werden. Gerade in abgelegenen Regionen müssen Bäuerinnen und Bauern ihre Milch daher selbst zu einer Sammelstelle oder direkt zur Molkerei bringen. Dieser zusätzliche Aufwand für bäuerliche Familienbetriebe wird mit dem Milchinfrastrukturbeitrag des Landes Steiermark abgegolten.
„Wir möchten jene kleinstrukturierten Familienbetriebe unterstützen, die durch die zusätzlichen Wege zu einer Sammelstelle oder zur Molkerei mit einem erheblichen Mehraufwand konfrontiert sind. Daher stellen wir 235.000 Euro aus dem Landwirtschafts-Ressort zur Verfügung, um diese zusätzliche Arbeit abzugelten. Wir wollen auch zukünftig eine flächendeckende Bewirtschaftung unserer landwirtschaftlichen Flächen sowie Versorgung mit frischer steirischer Milch. Dafür müssen wir unsere Familienbetriebe bestmöglich unterstützen”, sagt Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer.
Gerade die Milchviehbetriebe in erschwerten und abgelegenen Lagen leisten einen wichtigen Beitrag zur flächendeckenden Pflege der Kulturlandschaft der Steiermark. Sie sichern Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum, erhalten die Almen und Weiden und tragen wesentlich zur Versorgung mit hochwertigen regionalen Lebensmitteln bei.
„Wer in schwierigen Lagen wirtschaftet, darf gegenüber anderen Betrieben keinen strukturellen Nachteil haben. Jeder landwirtschaftliche Betrieb, der mit seiner Arbeit zur Versorgungssicherheit und zum Erhalt unserer Kulturlandschaft beiträgt, ist für die Steiermark von großer Bedeutung”, sagt Schmiedtbauer.
Anträge können bis 30. September 2026 bei den Bezirks-Landwirtschaftskammern gestellt werden.
Rückfragehinweis:
Maximilian Gutjahr | Büro Landesrätin Schmiedtbauer | Mobil: +43 676 8666 4105 Tel. +43 (316) 877 4105 | E-Mail: maximilian.gutjahr@stmk.gv.at
Graz, am 21. August 2026 |