Graz (10. September 2026).- Das Land Steiermark und die Bildungsdirektion für Steiermark setzten auch heuer wieder auf die Sommerschule als wichtiges Instrument zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern. Im Rahmen eines Besuches in der Mittelschule Smart City machten sich Landesrat Stefan Hermann und Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner ein Bild von der Umsetzung vor Ort. Die Sommerschule bietet Kindern die Möglichkeit, Lernstoff zu vertiefen, Lernrückstände aufzuholen und den Start ins neue Schuljahr optimal zu gestalten.
Die Sommerschule ist ein kostenloses Angebot des Bildungsministeriums, das in der Steiermark heuer von rund 7.800 Kindern genutzt wurde. Davon waren erstmals 1.700 Schülerinnen und Schüler verpflichtend angemeldet - insbesondere außerordentliche Schülerinnen und Schüler aus Deutschförderklassen, die gezielt beim Erwerb der Unterrichtssprache Deutsch unterstützt werden sollen. In der Steiermark wurde insgesamt an 179 Schulen unterrichtet.
Sommerschule: Wichtiges Angebot mit einigen Hürden Bildungslandesrat Stefan Hermann betont die Bedeutung der Sommerschule für die steirische Bildungslandschaft, erinnert aber auch an die Herausforderungen für das Land: „Die Sommerschule ist ein unverzichtbares Angebot, um Kindern individuelle Förderung zu bieten und sicherzustellen, dass niemand den Anschluss verliert - insbesondere im Rahmen des Spracherwerbs. Für das Land Steiermark gehen mit dem Angebot aber auch einige Herausforderungen einher. Als Flächenbundesland ist die Organisation in den Ferienmonaten nicht immer einfach. Die Bildungsdirektion und jeder einzelne Schulstandort haben hierbei jedoch großartige Arbeit geleistet.“
An der Mittelschule Smart City nahmen 42 Kinder an der Sommerschule teil. Die Schülerinnen und Schüler werden in kleinen Gruppen individuell betreut und erhalten gezielte Unterstützung in den Bereichen Deutsch, Mathematik und Englisch.
Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner hebt den Beitrag der Sommerschule zur Chancengerechtigkeit hervor: Die Sommerschule war heuer hervorragend organisiert und ist insgesamt sehr positiv verlaufen. Dass sie erstmals für außerordentliche Schülerinnen und Schüler verpflichtend war, ist ein wichtiger Schritt für mehr Chancengerechtigkeit. Sie konnten ihre Deutschkenntnisse besonders vor dem Schulstart steigern, Selbstvertrauen gewinnen und sich gut auf das neue Schuljahr einstimmen. Mein besonderer Dank gilt unseren engagierten Lehrerinnen und Lehrern sowie allen Studierenden und Buddys, die die Sommerschule mit viel Herz und Einsatz gestaltet haben.“
Die Sommerschule 2026 fand in der Steiermark von 31. August bis 11. September 2026 statt. Nach Ende der Sommerschule am morgigen Freitag startet am 14. September 2026 das neue Schuljahr regulär.
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Graz, am 10. September 2026 |