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Öffnet neues Fenster: Kommunikation Land Steiermark

11,3 Millionen Euro für die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres: Neue Werkstätte in Straß eröffnet

Moderne Infrastruktur für die Instandhaltung von Fahrzeugen, Waffen und IKT-Ausstattung – Investition stärkt Bundesheerstandort Straß

Heeresimmobiliendirektor Johannes Sailer, NAbg. Christian Schandor, Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Kommandant des Jägerbataillons 17 Oberst Georg Pilz und Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner (v.l.n.r.)
Heeresimmobiliendirektor Johannes Sailer, NAbg. Christian Schandor, Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Kommandant des Jägerbataillons 17 Oberst Georg Pilz und Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner (v.l.n.r.)
© Land Steiermark; bei Quellenangabe honorarfrei
LH-Stv. Khom betont in ihrer Ansprache die Bedeutung des Kasernenstandortes für die Region
LH-Stv. Khom betont in ihrer Ansprache die Bedeutung des Kasernenstandortes für die Region
© Land Steiermark; bei Quellenangabe honorarfrei
Landeshauptmann-Stv. Khom, Bataillonskommandant Pilz und Verteidigungsministerin Tanner beim heutigen Festakt
Landeshauptmann-Stv. Khom, Bataillonskommandant Pilz und Verteidigungsministerin Tanner beim heutigen Festakt
© Land Steiermark; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (5. November 2026).- Mit einem Festakt im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom wurde heute das neue Werkstättengebäude des Jägerbataillons 17 in der Erzherzog-Johann-Kaserne in Straß offiziell eröffnet. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste – darunter auch Nationalratsabgeordneter Christian Schandor, Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner, Kommandant des Jägerbataillons 17 Oberst Georg Pilz, Heeresimmobiliendirektor Johannes Sailer, sowie Vertreter der Bundesheer-Personalvertretung, der Bezirkshauptmannschaften und zahlreiche Bürgermeister der umliegenden Gemeinden – erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe und das Durchschneiden des Eröffnungsbandes.

Mit Projektkosten von rund 11,3 Millionen Euro ist eine moderne Infrastruktur entstanden, die künftig die Instandhaltung, Reparatur und Überprüfung von Fahrzeugen, Waffensystemen und „IKT“ (Informations- und Kommunikationstechnologie)-Ausstattung ermöglicht. Damit werden nicht nur die bisherigen, nicht mehr zeitgemäßen Einrichtungen abgelöst, sondern auch die Voraussetzungen für die steigenden Anforderungen durch neu angeschaffte Fahrzeuge und Ausrüstung geschaffen.

Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom betont die Bedeutung der Investition für die Landesverteidigung und die Region: „Wer Sicherheit will, muss auch in Sicherheit investieren. Dazu gehört nicht nur moderne Ausrüstung, sondern vor allem auch die Infrastruktur, um diese einsatzbereit zu halten. Die neue Werkstätte ist daher eine wichtige Investition in die Einsatzbereitschaft unseres Bundesheeres. Gleichzeitig ist sie ein klares Bekenntnis zum Standort Straß und zur Südsteiermark. Eine starke Kaserne bedeutet schließlich auch Arbeitsplätze, Wertschöpfung und wichtige Impulse für die umliegenden Gemeinden.“

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner unterstrich: „Eine moderne Ausrüstung braucht eine leistungsfähige Infrastruktur. Mit diesem Bauprojekt schaffen wir die notwendigen Voraussetzungen, um Fahrzeuge und Waffensysteme rasch und zuverlässig instand zu halten. Damit stärken wir nachhaltig die Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit unseres Bundesheeres.“

Moderne Infrastruktur für steigende Anforderungen
Auf einer Bruttogeschossfläche von rund 2.525 Quadratmetern stehen insgesamt fünf Werkstättenplätze für Lkw und gepanzerte Räderfahrzeuge sowie drei Plätze für Kleinfahrzeuge zur Verfügung. Ergänzt wird die Ausstattung durch Werkstätten für Waffen und IKT, einen Bremsenprüfstand, eine Kfz-Waschanlage, eine Reifenmontierwerkstätte sowie ein Werkzeugdepot und ein Ersatzteillager. Auch Kanzleien, Aufenthalts- und Sanitärbereiche für das Personal sind vorgesehen. Eine Photovoltaikanlage am Dach verfügt über eine Leistung von 40 kWp (Kilowatt-Peak).

Die neue Werkstätte ist auf die umfangreichen Instandhaltungs- und Überprüfungsleistungen des Standorts ausgelegt. Bereits bisher wurden jährlich rund 400 Fahrzeuge, 800 Waffen und 500 IKT-Geräte instand gehalten beziehungsweise überprüft. Mit der zusätzlichen und modernen Infrastruktur kann das Jägerbataillon 17 auch die Anforderungen durch die laufenden Beschaffungen neuer Fahrzeuge und Ausrüstung bewältigen.

Die Werkstättenhalle konnte innerhalb der vorgesehenen Bauzeit von zwölf Monaten fertiggestellt werden. Derzeit werden die bisherigen Fachwerkstätten in das neue Gebäude übersiedelt. Die abschließenden Baumaßnahmen, darunter die Errichtung eines Löschwasserteichs, sollen voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Im Zuge des Neubaus wurden zudem die bestehenden Gebäude im Garagenbezirk aus ökologischen Gründen von Gasversorgung auf Nahwärme umgestellt.

Graz, am 5. November 2026

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