Landesspitze dankt Einsatzkräften nach Schneechaos
Feuerwehren und Strommonteure auch am Wochenende im Einsatz
Graz (21. Februar 2026).- Das Italientief mit starkem Schneefall und Schneeregen hat am gestrigen Freitag (20.02.2026) für ein Chaos in weiten Teilen der Steiermark gesorgt. An die 470 steirischen Feuerwehren haben innerhalb von 24 Stunden mehr als 1.900 Einsätze absolviert. Probleme haben nahezu in der gesamten Steiermark der Schneebruch samt umgestürzter Bäume, Verkehrsunfälle und hängengebliebene Fahrzeuge gemacht. Aktuell sind nach wie vor an die 100 Feuerwehren im Einsatz, informiert der Landesfeuerwehrverband, der den einsatzreichsten Tag seit Bestehen der Landesleitzentrale verzeichnete.
Rund 40.000 Haushalte waren gestern ohne Strom, an die 1.100 Trafo-Stationen betroffen. Rund 150 Monteurinnen und Monteure der Energie Steiermark waren unter gefährlichen Umständen damit beschäftigt, die Stromversorgung wiederherzustellen. Derzeit sind noch ca. 4.000 Haushalte unversorgt. Sie sollen in den nächsten 24 Stunden wieder an das Stromnetz angeschlossen sein.
„Es ist immer wieder gut zu wissen: Wir können uns rund um die Uhr auf unsere Polizei, Rettungsorganisationen und Feuerwehren verlassen – vor allem auch bei Extremwetterereignissen. Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei allen Einsatzkräften und Helfern, die gestern wieder fast Unmenschliches für unsere Sicherheit geleistet haben. Mein Dank gilt auch allen Gemeindebediensteten, Mitarbeitern im Straßenerhaltungsdienst, den Energieversorgern und der Abteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung. Ebenso ein herzliches Danke an das Personal in unseren Krankenanstalten. Auf diesen Zusammenhalt und diese Fürsorge für unsere Bürger dürfen wir zu Recht stolz sein”, sagt Landeshauptmann und Katastrophenschutzreferent Mario Kunasek.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom dankte allen Helferinnen und Helfern: „Die Schneemassen hatten die Steiermark gestern vielerorts fest im Griff. Ich möchte mich bei allen bedanken, die im Einsatz stehen und mithelfen, Schaden zu verhindern und zu beseitigen – allen voran bei den Freiwilligen Feuerwehren, die seit gestern vielerorts nahezu im Dauereinsatz waren und es teilweise noch immer sind. Wenn die Sirenen abgehen, dann können wir uns darauf verlassen, dass die Kameradinnen und Kameraden zu den Rüsthäusern eilen und für unsere Sicherheit sorgen. Wir können uns darauf verlassen, dass das Rote Kreuz, die Rettungskräfte, die Polizei zur Stelle sind. Dafür möchte ich mich ganz besonders bedanken. Bitte passen Sie bei allen Einsätzen weiterhin gut auf sich auf! Mein Dank gilt auch allen Landesbediensteten, die – etwa in der Fachabteilung Katastrophenschutz oder beim Straßenerhaltungsdienst – großartige Arbeit leisten. Und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Energie Steiermark, die sofort an der Wiederherstellung der Stromversorgung gearbeitet haben. Ein großer Dank an alle, die helfen!”
Graz, am 21. Februar 2026
Thomas Bauer unter Tel.: +43 (316) 877-5854, bzw. Mobil: +43 (676) 86665854 und Fax: +43 (316) 877-2294 oder E-Mail: thomas.bauer@stmk.gv.at zur Verfügung.
A-8011 Graz - Hofgasse 16 - Datenschutz

