Hohe Spritpreise setzen steirische Einsatzorganisationen unter Druck
LH Kunasek bringt Forderung nach Mineralölsteuerbefreiung in die LH-Konferenz ein
Graz (23. April 2026).- Blaulichtorganisationen wie Feuerwehr und Rotes Kreuz sind unverzichtbar, weil sie rund um die Uhr Sicherheit gewährleisten, Menschen in Not retten und bei Unfällen, Bränden oder Katastrophen schnell Hilfe leisten. Ohne ihr professionelles und vielfach ehrenamtliches Engagement wäre eine flächendeckende und rasche Versorgung der Bevölkerung im Ernstfall nicht möglich. Die aktuell hohen Treibstoffkosten stellen eine enorme finanzielle Belastung dar – auch für die Einsatzorganisationen in der Steiermark. Umso wichtiger ist eine gezielte Entlastung, damit sie ihre zentrale Aufgabe weiterhin zuverlässig und ohne zusätzliche finanzielle Hürden erfüllen können. Und diese möchte die Steiermärkische Landesregierung nun gewährleisten.
„Ich werde daher bei der Landeshauptleutekonferenz Mitte Juni in Tirol einen Antrag mit einer Forderung an den Bund einbringen: Unsere Einsatzorganisationen sollen von der Mineralölsteuer befreit und damit ihre Einsatzbereitschaft gesichert werden. Sie sind für die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung unverzichtbar und bilden eine tragende Säule unserer Gesellschaft”, sagt Landeshauptmann Mario Kunasek.
„Eine funktionierende Notfallversorgung steht und fällt mit der Einsatzbereitschaft unserer Rettungsorganisationen. Als ehemaliger Notarzt weiß ich, wie entscheidend es ist, dass Hilfe schnell und verlässlich ankommt. Steigende Treibstoffkosten dürfen hier kein Hindernis sein. Deshalb ist es richtig, unsere Einsatzorganisationen gezielt zu entlasten und ihnen jene Rahmenbedingungen zu geben, die sie für ihre wichtige Arbeit brauchen”, so Landesrat Karlheinz Kornhäusl.
Tirol hat im ersten Halbjahr 2026 den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz von der Steiermark übernommen. Die Hauptkonferenz ist für den 19. Juni 2026 in Innsbruck angesetzt.
Graz, am 23. April 2026
Thomas Bauer unter Tel.: +43 (316) 877-5854, bzw. Mobil: +43 (676) 86665854 und Fax: +43 (316) 877-2294 oder E-Mail: thomas.bauer@stmk.gv.at zur Verfügung.
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