GerambRose 2026: Sieben herausragende Bauprojekte ausgezeichnet
Landesrätin Claudia Holzer würdigte bei der Preisverleihung in Graz beispielhafte steirische Baukultur – insgesamt 64 Projekte eingereicht







Graz (29. Oktober 2026).- Am gestrigen Mittwoch (28.10.2026) wurde in der Grazer Tennenmälzerei die GerambRose 2026 verliehen. Mit dem renommierten Baukulturpreis zeichnet der Verein BauKultur Steiermark alle zwei Jahre beispielhafte Bauprojekte aus, die durch architektonische Qualität, innovative Lösungen und einen verantwortungsvollen Umgang mit der gebauten Umwelt überzeugen. Landesrätin Claudia Holzer eröffnete gemeinsam mit der Grazer Vizebürgermeisterin Judith Schwentner die feierliche Preisverleihung.
LR Claudia Holzer betonte die Bedeutung qualitätsvoller Architektur für die Steiermark: „Gute Baukultur prägt unsere Städte und Gemeinden über Generationen hinweg. Sie verbindet Funktionalität mit Qualität, schafft lebenswerte Räume und trägt wesentlich zur Identität unserer Steiermark bei. Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und innovativ Architektur in unserem Land sein kann. Mein herzlicher Dank gilt allen Planern, Bauherren und Ausführenden, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, unsere gebaute Umwelt nachhaltig und qualitätsvoll zu gestalten.”
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner: „Gute Baukultur ist für mich viel mehr als schöne Architektur. Sie entscheidet darüber, wie wir leben, wie wir uns begegnen und wie wohl wir uns in unserer Stadt fühlen. Ob eine Schule, in der Kinder gerne lernen, ein öffentlicher Raum, der Menschen zusammenbringt, oder ein altes Gebäude, das mit neuem Leben gefüllt wird: Entscheidend ist, was wir mit guter Gestaltung für die Menschen möglich machen. Dass wir dafür gerade in Graz so viele herausragende Beispiele haben, macht mich besonders stolz. Die GerambRose zeigt, wie viel Qualität, Kreativität und Engagement in unserer Stadt und in der ganzen Steiermark stecken. Herzlichen Glückwunsch an alle Ausgezeichneten!”
Landesbaudirektor Andreas Tropper: „Die GerambRose hat sich in der Steiermark als einer der qualitativ hochstehendsten Baukulturpreise etabliert. Wichtig ist dabei eine gut ausgewählte internationale Jury, die unabhängig entscheiden kann. Auch dieses Jahr haben wir außergewöhnliche Bau- und Planungsleistungen gefunden und auszeichnen dürfen.”
Geschäftsführerin Sabine Siegel (Verein BauKultur): „Gute Baukultur gestaltet nicht nur Räume – sie gestaltet unser Zusammenleben und unsere Zukunft.”
64 Einreichungen, sechs Auszeichnungen, ein Sonderpreis
Insgesamt 64 Projekte wurden für die GerambRose 2026 eingereicht. Davon besichtigte eine Fachjury unter dem Vorsitz der Architektin Sybille Caspar 18 Bauwerke. Sechs Projekte wurden schließlich mit der GerambRose ausgezeichnet, ein weiteres erhielt die Sonderauszeichnung „GerambRose – Klassiker” für ein seit mehr als fünf Jahrzehnten bewährtes Bauwerk.
Die ausgezeichneten Projekte im Überblick:
- Montagehalle ganz in Holz, Frauental
- Kinderkrippe Gabersdorf
- Jesuitenrefektorium, Graz
- Kindergarten Mühltal, Leoben
- Volksschule Reininghaus, Graz
- Tennenmälzerei, Graz
- Haus Lojen, Graz (GerambRose – Klassiker)
Die Auszeichnungen würdigen die gemeinsame Leistung von Planerinnen und Planern, Bauherrschaft und Ausführenden. Die prämierten Projekte reichen von innovativen Bildungs- und Industriebauten über die behutsame Revitalisierung historischer Gebäude bis hin zu zeitloser Wohnarchitektur.
Die ausführliche Presseinformation des Vereins BauKultur Steiermark mit Beschreibungen sämtlicher ausgezeichneter Projekte finden Sie
hier.
Weitere Informationen unter:
www.baukultur-steiermark.at
Rückfragehinweis:
Dominik Hausjell | Büro Landesrätin Holzer | Mobil: +43 676 8666 6795
Tel. +43 (316) 877 6795 | E-Mail: dominik.hausjell@stmk.gv.at
Graz, am 29. Oktober 2026
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