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3,5 Millionen Euro für den Klimaschutz

Land Steiermark und Stadt Graz unterstützen Forschungsprojekte

Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Bürgermeister Siegfried Nagl unterstützen Forschungsprojekte zum Klimaschutz mit 3,5 Millionen Euro. © Lunghammer
Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Bürgermeister Siegfried Nagl unterstützen Forschungsprojekte zum Klimaschutz mit 3,5 Millionen Euro.
© Lunghammer

Graz, 7. Februar 2020 - Das Wissenschaftsressort des Landes Steiermark und die Stadt Graz starten gemeinsam eine Ausschreibung zur Unterstützung von Forschungsprojekten zum Thema Klimaschutz. Insgesamt stehen dafür 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Projekte können bis zum 7. Mai 2020 eingereicht werden.


„Der Klimawandel und seine Auswirkungen stellen uns vor große Herausforderungen. Wir müssen daher auf allen Ebenen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Mit dem Green Tech Cluster, zahlreichen innovativen Unternehmen und herausragenden Forschungseinrichtungen verfügt die Steiermark über viel Know-How. Hier werden die Technologien für weltweit wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel entwickelt. Mit der aktuellen Ausschreibung des steirischen Zukunftsfonds wollen wir einen wesentlichen Beitrag dazu leisten", so Wissenschafts- und Forschungslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Bürgermeister Siegfried Nagl betont: „Graz wird seine Vorreiterrolle im Klimaschutz behaupten und sich zur Klimainnovationsstadt Nummer 1 entwickeln. Dies gelingt nur, wenn die Zivilgesellschaft, Unternehmen und Forschungsorganisationen Hand in Hand an einem Strang ziehen. Mit diesem ersten Beschluss unseres neuen Fachbeirates wird die Klimaschutzforschung in der Steiermark auf das nächste Level gehoben."

Die Ausschreibung „Green Tech 100 - 1 Earth, 0 Carbon, 0 Waste" richtet sich an sämtliche universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in der Steiermark. Gefördert werden Projekte aus den Bereichen

Energiesysteme:
In diesem Zusammenhang werden vor allem Projekte zu den Themen Gesamtsystemeffizienz durch Sektorkopplung inkl. Smart Grids (urbane Energiesysteme, integrierte Stadtquartiere und Gebäude, Wärmewende sowie netzdienliche Integration von Elektromobilität), Speicher- und Umwandlungstechnologien (inkl. Strom- und Wärmespeicher sowie Systemintegration), Erneuerbare Energien (Weiterentwicklung von dezentralen Umwandlungstechnologien von Primär- zu Sekundärenergie wie z.B. Bioenergie, Solar, Wasserstoff, Wasserkraft und Windkraft v.a. hin zu integrierten Lösungen) und Industrielle Prozesse und Energiesysteme unterstützt.

Ressourcen/Recycling:
Dabei werden Projekte zu den Themen Kreislaufwirtschaft und Ressourcenrückgewinnung (inkl. digitaler Abfallwirtschaft sowie neue Sortier- und Recyclinglösungen am Weg zur Circular Economy) sowie Biobasierte Industrie und biogene Rohstoffe gefördert.
 

Eingereicht werden können ausschließlich Projekte, die in Form einer Kooperation zwischen mehreren Forschungseinrichtungen abgewickelt werden. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen ist möglich und erwünscht. Das Wissenschaftsressort des Landes stellt zwei Millionen Euro aus dem Zukunftsfonds zur Verfügung, die Stadt Graz 1,5 Millionen aus dem Klimaschutzfonds. Mit den 3,5 Millionen Euro können zwischen acht und zehn Projekte gefördert werden.

Die Ausschreibung soll kommenden Donnerstag in der Landesregierung und dem Grazer Gemeinderat beschlossen werden. Projekte können ab dann bis zum 7. Mai 2020 um 12 Uhr bei der Geschäftsstelle des Zukunftsfonds Steiermark eingereicht werden. Details zur Ausschreibung sowie das Antragsformular sind online unter Externe Verknüpfung http://www.zukunftsfonds.steiermark.at zu finden.

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