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Klimaschutz hat in der Steiermark oberste Priorität

Steirisches Klimakabinett tagte

Das steirische Klimakabinett tagte zum zweiten Mal im Regierungssitzungszimmer in der Grazer Burg. © Land Steiermark/Streibl; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Das steirische Klimakabinett tagte zum zweiten Mal im Regierungssitzungszimmer in der Grazer Burg.
© Land Steiermark/Streibl; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (28. Mai 2020).- Der Klimaschutz ist eines der zentralen Themen, die prioritär im Regierungsprogramm, der „Agenda weiß-grün“, verankert sind. Nach einer coronabedingten Pause fand heute (28.5.2020) die zweite Sitzung des Klimakabinetts in der Grazer Burg statt. Dem steirischen Klimakabinett, das sich am 6. Februar konstituierte, gehören mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang, Landesrätin Ursula Lackner, die das Kabinett leitet, und Landesrat Johann Seitinger vier der acht steirischen Regierungsmitglieder an. Anlassbezogen werden auch weitere Regierungsmitglieder sowie Expertinnen und Experten beigezogen.

„Klimaschutz ist in Zeiten wie diesen wichtiger denn je. Der Schlüssel dazu ist Innovation, denn diese schützt das Klima, nützt dem Land und damit allen Steirerinnen und Steirern. Wo, wenn nicht im Forschungsland Nummer eins, kann das besser vorangetrieben werden. Ich bin stolz, dass wir in der Steiermark hier alle am gleichen Strang ziehen und im Klimakabinett weiter an diesem Thema arbeiten“, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.

„Auch bei der zweiten Sitzung des Klimakabinetts wurden heute zahlreiche hervorragende Vorschläge diskutiert, um den Klimaschutz bei uns in der Steiermark weiter voran zu treiben. Derzeit befinden wir uns in der Ausarbeitungsphase für das dritte Corona-Maßnahmenpaket, das die steirische Konjunktur wieder ankurbeln soll. Dabei müssen und werden wir auch auf den Bereich Klimaschutz ein besonderes Augenmerk legen“, sagt Landeshauptmann-Stv. Anton Lang.

Ursula Lackner, Landesrätin für Klimaschutz und Umwelt: „Auch in Zeiten der Corona-Pandemie darf der Klima- und Umweltschutz nicht in den Hintergrund zu rücken. Daher benötigen wir Maßnahmen, die ein ,sowohl - als auch‘ gewährleisten: Wir müssen sowohl unsere heimische Wirtschaft stützen, als auch weiterhin daran arbeiten, unserem Ziel der Klimaneutralität näher zu kommen. Bei der heutigen Sitzung des Klimakabinetts wurde einmal mehr deutlich, dass mit der Einrichtung dieses Gremiums vieles in Gang gebracht werden konnte. Zahlreiche Initiativen wie der Klimacheck für Gesetze, Verordnungen und Förderprogramme des Landes, die Umstellung der Landesverwaltung auf Klimaneutralität sowie der verstärkte Einsatz von Elektromobilität bei den Dienstfahrzeugen des Landes sind bereits in Arbeit. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.“

Thema bei der heutigen Sitzung des Klimakabinetts war auch der Masterplan Klimarisikomanagement Landwirtschaft. Dieses erfolgreiche Projekt, das 2017 von Landesrat Hans Seitinger initiiert wurde, soll verlängert werden. „Die Landwirtschaft arbeitet wie kaum ein anderer Bereich im Einklang mit der Natur und ist dementsprechend unmittelbar vom Klimawandel betroffen. Ein weiteres wichtiges Thema ist der Ausbau der erneuerbaren Energie von der Biomasse bis zur Photovoltaik“, erläutert Seitinger, der große Dachflächen, insbesondere auch jene von öffentlichen Einrichtungen, dafür prädestiniert hält, die Photovoltaik umfassend auszubauen.

Graz, am 28. Mai 2020

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