Arbeitsplätze, Naturschutz und Nachhaltigkeit

Das Projekt Natur.Werk.Stadt betreut den Wertschätzungsgarten in Graz

Besuch im Natur.Werk.Stadt – ein Naturschutzprojekt, das Arbeit schafft: Daniela Zeschko (Leiterin), Umweltlandesrätin Ursula Lackner, Johannes Gepp (Naturschutzbund) und Soziallandesrätin Doris Kampus. © Land Steiermark/Purgstaller; bei Quellenangabe honorarfrei
Besuch im Natur.Werk.Stadt – ein Naturschutzprojekt, das Arbeit schafft: Daniela Zeschko (Leiterin), Umweltlandesrätin Ursula Lackner, Johannes Gepp (Naturschutzbund) und Soziallandesrätin Doris Kampus.© Land Steiermark/Purgstaller; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (12. August 2021).- Die Natur lebenswert erhalten, für Menschen erlebbar machen und dabei Arbeitsplätze schaffen: Der Wertschätzungsgarten, der von der Natur.Werk.Stadt in Graz betrieben wird, vereint diese Merkmale in einem Projekt. 43 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zuvor lange Zeit arbeitslos waren, steigen in diesem Projekt wieder in die Arbeitswelt ein. Beim gemeinsamen Besuch zeigten sich Soziallandesrätin Doris Kampus und Umweltlandesrätin Ursula Lackner einig: „Gerade in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, braucht es Projekte, die Umweltschutz und Arbeitsplätze miteinander verbinden".

Im ersten Wertschätzungszentrum Österreichs, das sich in Graz befindet, betreuen und betreiben auch lange Zeit arbeitslose Menschen dieses Mensch-Natur-Begegnungszentrum und sollen auf diese Weise wieder Zugang zum Arbeitsmarkt finden. Der interaktive Garten verbindet Generationen, fördert junge Menschen und will allen BesucherInnen die Möglichkeit eröffnen, in der gelebten Praxis zu erfahren, wie wichtig Wertschätzung von Pflanzen und Tieren im Umgang mit der Natur ist.

„Gerade während der Corona-Krise haben wir bemerkt, wie wichtig intakte Naturräume sind. Als Rückzugsort, zum Krafttanken aber auch für die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln", leitete die steirische Naturschutzlandesrätin Ursula Lackner ein und ergänzte: „Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, dass das Bewusstsein für deren Wert vermittelt wird. Das gelingt der Natur.Werk.Stadt hervorragend". Soziallandesrätin Doris Kampus betonte: „Gerade der Wertschätzungsgarten zeigt, dass sich Arbeit und Umwelt sehr gut ergänzen. Wir schaffen neue Jobs und leisten einen Beitrag zum Umweltschutz".

„Wir alle sind aufgefordert jetzt gemeinsam einen Beitrag für unsere Zukunft und Umwelt zu leisten. Wir alle können etwas beitragen! Die Natur.Werk.Stadt hosted by |naturschutzbund | Steiermark zeigt, dass das mit sozialer Innovation und Zusammenarbeit gelingt", hob Daniela Zeschko Projektleiterin Natur.Werk.Stadt hervor. Die Natur.Werk.Stadt hosted by |naturschutzbund| Steiermark, wird als gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt umgesetzt, finanziert vom AMS Steiermark sowie dem Land Steiermark.

Das Projekt mit in Summe 43 geplanten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Durchschnitt sechs Monate beschäftigt werden, ist eines der Leitprojekte der Steirischen Arbeitsförderungsgesellschaft StAF, unter deren Dach alle arbeitsmarktpolitischen Initiativen des Landes Steiermark zusammengefasst werden. Insgesamt koordiniert die neue Gesellschaft Maßnahmen in allen Regionen der Steiermark, Projekte zur niederschwelligen Beschäftigung und alle Stiftungen. Darunter auch ein weiteres Projekt, das Klimaschutz und Arbeit verbindet: Die Klimastiftung, die fachspezifisch Arbeitskräfte für die Herausforderung der Energiewende ausbildet.

Statements:

Soziallandesrätin Doris Kampus: „Die Corona-Krise und ihre Folgen sind die größte Bewährungsprobe der letzten Jahrzehnte für die heimische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Es gibt derzeit aber ermutigende Signale. Zahlreiche Unternehmen sind wieder auf dem Erfolgsweg und auch die Zahl der Arbeitslosen geht zurück. Wir konzentrieren uns in den kommenden Monaten darauf, diese positive Entwicklung durch konjunkturbelebende Maßnahmen und eine gezielte Offensive zu unterstützen. Gerade im Wertschätzungsgarten wird gezeigt, dass sich Arbeit und Umwelt sehr gut ergänzen. Wir schaffen neue Jobs und schützen die Umwelt."

Umweltlandesrätin Ursula Lackner: „Neben der Corona-Krise und ihren Folgen sind der Klimawandel und zunehmende Biodiversitätsverlust ebenso große Herausforderungen. Um ihnen etwas entgegenzusetzen braucht es einen breiten Schulterschluss und breit gedachte Maßnahmen, über die gewohnten Ressortgrenzen hinweg. Der Wertschätzungsgarten zeigt, wie das gelingen kann. Er leistet einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz und unterstützt Menschen dabei, wieder in den Arbeitsmarkt zu finden."

Daniela Zeschko, Leiterin von Natur.Werk.Stadt hosted by |naturschutzbund| Steiermark: „Wir alle sind aufgefordert JETZT gemeinsam einen Beitrag für unsere Zukunft und Umwelt zu leisten. Wir alle können etwas beitragen! Die Natur.Werk.Stadt hosted by |naturschutzbund | Steiermark zeigt das vor und schafft mit sozialer Innovation Arbeitsplätze, bringt mehr Natur in die Stadt, sichert Naturräume und leistet Bewusstseinsbildung. Dabei setzen wir zu 100% auf Wertschätzung, Nachhaltigkeit und unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Unser Tun gelingt nur gemeinsam mit KooperationspartnerInnen und allen die uns unterstützen."

Für Rückfragen stehen Daniela Zeschko (0676/667 46 50, daniela.zeschko@staf.or.at) bzw. Maria Hofbauer (0676/3970618, maria.hofbauer@staf.or.at) gerne zur Verfügung.

 

Graz, am 12. August 2021

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