Runder Tisch zum Thema Cybermobbing

Kampagne „#KeinPlatzfürHate" unterstützt Kinder und Jugendliche

Zu Gesprächen zum Thema Cybermobbing lud LR Juliane Bogner-Strauß in ihr Büro © Foto: Land Steiermak/Binder; bei Quellenangabe honorafrei
Zu Gesprächen zum Thema Cybermobbing lud LR Juliane Bogner-Strauß in ihr Büro© Foto: Land Steiermak/Binder; bei Quellenangabe honorafrei

Graz (1. Oktober 2021).- Zur laufenden Kampagne des Landes Steiermark gegen Cybermobbing gab es heute (1.10.) einen runden Tisch mit Jugendlichen und Expertinnen und Experten.

Neben der Initiatorin der Kampagne „#KeinPlatzfürHate" Jugendlandesrätin Juliane-Bogner-Strauß nahmen EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji, Kinder- und Jugendanwältin des Landes Steiermark Denise Schiffrer-Barac, der Wiener Psychologe Christian Robier, Nicole Hartinger mit fünf Jugendlichen aus dem Jugendzentrum Hartberg und Fürstenfeld sowie der Schüler Caspar Moebius, der über das Thema Mobbing einen Film gedreht hat, an dem Gespräch teil.

Auf Initiative von Jugendlandesrätin Juliane Bogner-Strauß wurde mit der Fachabteilung Gesellschaft (A6) die Kampagne „#KeinPlatzfürHate" ins Leben gerufen, die im Mai 2021 steiermarkweit startete. Am runden Tisch besprach man Ideen, wie man Mobbing bekämpfen oder verhindern könnte. Ein Vorschlag war, dass die „Neuen" die ersten Tage an einer neuen Schule mit älteren Schulkolleginnen und Schulkollegen verbringen. Landesrätin Juliane Bogner-Strauß: „Wichtig ist die Unterstützung und Begleitung von Kinder und Jugendlichen. Sie brauchen auch einen Anhaltspunkt und notfalls einen Fels in der Brandung. Daher war mir auch sehr wichtig gemeinsam mit der Fachabteilung diese Kampagne ins Leben zu rufen, um Betroffenen zu vermitteln, dass Sie nicht alleine sind."

EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji berichtete von eigenen Erfahrungen: „Ich habe als ‚Ausländer‘ und anfangs Stotterer es selbst schwer gehabt in der Schule. Es geht um Hilfe für jene, die sich mit Problemen in der Schule alleingelassen fühlen. Im schlimmsten Fall geben sie sich noch selbst dafür die Schuld. Das ist falsch!" Die Kinder- und Jugendanwältin Denise Schiffrer-Barac betont den Sinn der Cybermobbing-Kampagne: „Es geht uns auch darum, auf die oft schleichende Gewalt in Klassen, in Jugendzimmern aufmerksam zu machen. Man kann dagegen etwas tun, Erfahrungen austauschen und die Muster damit durchbrechen."

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Steiermark hat zum Thema Mobbing eine eigene Anlauf- und Koordinierungsstelle eingerichtet. Erreichbarkeiten: Telefonisch Mo + Mi: 09.00 bis 14.00 Uhr, Di + Do: 12.00 bis 18.00 Uhr und Fr: 09.00 bis 12.00 Uhr unter 0676/8666-3131 oder per E-Mail unter mobbing@stmk.gv.at. Für Eltern, Erziehungsberechtigte und Pädagoginnen und Pädagogen gibt es eine Vielzahl an Informationsmaterial, Interventionsleitfäden und nützliche Tipps zur Prävention oder Deeskalation. 

Die Mobilisierungskampagne setzt auf Mitmachaktionen über eine eigene Website  kein-platz-fuer-hate.steiermark.at, wie auch auf einen eigenen Instagram-Account @keinPlatzfuerHate. Eigene Erfahrungen können dort ausgetauscht werden und so soll Mut zum Mitmachen bei der Kampagne geweckt werden. Auch Informationen für Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen zum Thema Mobbing findet sich auf der Website

Graz, am 1. Oktober 2021

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