Neue Stiftung macht fit für die digitale Zukunft

Steiermark setzt erfolgreiches Stiftungsmodell fort

Soziallandesrätin Doris Kampus (l.) und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (r.) freuen sich über die neue DIGI-Stiftung. © Land Steiermark/Peter Drechsler; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Soziallandesrätin Doris Kampus (l.) und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (r.) freuen sich über die neue DIGI-Stiftung.© Land Steiermark/Peter Drechsler; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz, am 1. Dezember 2021.- Im Dezember 2021 startet das Sozialressort des Landes Steiermark unter dem Dach der Steirischen Arbeitsförderungsgesellschaft StAF erstmals eine Digitalisierungsstiftung. Gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice und Unternehmen wird damit das erfolgreiche steirische Stiftungsmodell mit Ausbildungen nunmehr im IT-Bereich fortgesetzt. Geplant sind in einer ersten Stufe 200 Ausbildungsplätze, die maximale Ausbildungsdauer beträgt 26 Monate. Unternehmen, Land Steiermark und das AMS nehmen dazu in einem ersten Schritt rund 2,75 Millionen Euro in die Hand. Ein Ausbau auf 400 Plätze ist bei Bedarf möglich.

„Wir haben gerade in diesen Berufssparten einen eklatanten Fachkräftemangel. Diese Berufsfelder aber haben gleichzeitig ein enormes Potenzial für zukunftssichere Jobs. Mit der Digitalisierungsstiftung können wir Menschen höher qualifizieren, ihnen sichere Jobs in Aussicht stellen und die enorme Personalnachfrage der Unternehmen besser bedienen“, hebt Soziallandesrätin Doris Kampus hervor. „Das ist aus meiner Sicht ein Paradebeispiel für moderne, flexible und effiziente Arbeitsmarktpolitik, die auf die massiven Veränderungen der Arbeit- und Wirtschaftswelt und die digitale Revolution rasch reagiert.“

Von der NET-Softwareentwicklerin über den IT-Manager bis zur Web-Programmiererin reicht die Bandbreite der möglichen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen in insgesamt 44 Berufen. Gemeinsam ist all diesen Berufen, dass ein akuter Mangel an qualifiziertem Personal besteht, während andererseits Personen mit geringerer Ausbildung beim AMS arbeitslos vorgemerkt sind. „Diese Kluft soll mit der DIGI-Stiftung hin zu einem Zustand digitaler Inklusion überwunden werden“, erläutert die Soziallandesrätin, die auf die erfolgreichen Stiftungsmodelle im Pflege- und Klimabereich als Vorbild für die DIGI-Stiftung verweist.

„Die digitale Transformation ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit, sie bietet aber auch viele Chancen, die wir bestmöglich nutzen wollen. Dafür braucht es die notwendige Infrastruktur, die wir mit dem Breitbandausbau sicherstellen. Darüber hinaus begleiten wir die heimischen Unternehmen mit zielgerichteten Förderungs- und Finanzierungsmaßnahmen. Und wir müssen Arbeitskräfte auf die Anforderungen des digitalen Wandels vorbereiten und sie entsprechend qualifizieren. Dabei spielt die neue Digitalisierungs-Stiftung eine wesentliche Rolle“, so Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Die IT-Stiftung ist offen für arbeitslose Menschen, die während der Ausbildung zusätzlich zu ihrem Arbeitslosengeld ein Stipendium von 100 bzw. 200 Euro erhalten. Für Unternehmen wiederum fallen während der Ausbildung keine Lohn- und Lohnnebenkosten an. Die Betriebe verpflichten sich aber zu einer praxisnahen Ausbildung und danach zur Übernahme der StiftungsabsolventInnen in ein Dienstverhältnis. 

Karl Heinz Snobe, AMS-Landesgeschäftsführer: „Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung in vielen Bereichen unseres Lebens einen kräftigen Schub verliehen, entsprechend groß ist am steirischen Arbeitsmarkt die Nachfrage nach bestens ausgebildeten IT-SpezialistInnen. Mit der nun gemeinsam mit dem Land umgesetzten Digitalisierungsstiftung eröffnen wir Arbeitsuchenden Chancen auf eine Beschäftigung in spannenden, zukunftsträchtigen Tätigkeitsfeldern am Puls der Zeit."

Graz, am 1. Dezember 2021

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