Herbert Wölger als Geschäftsführer des Nationalparks Gesäuse wiederbestellt

Steirisches Naturjuwel weiterhin unter kompetenter Führung

Herbert Wölger wurde als Geschäftsführer des Nationalparks Gesäuse wiederbestellt.
Herbert Wölger wurde als Geschäftsführer des Nationalparks Gesäuse wiederbestellt. © Nationalpark Gesäuse; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz, am 24. März 2022.- In der ungezähmten Natur entlang des reißenden Wassers der Enns herrscht eine besondere Artenvielfalt. Einer derjenigen, die federführend am Erhalt dieses Juwels mitwirken, ist seit 2012 der Nationalpark-Geschäftsführer Herbert Wölger. Auf Beschluss der steirischen Landesregierung wurde er nun für eine weitere Periode wiederbestellt.

Naturlandschaften mit kaum menschlichen Eingriffen sind selten geworden, aber im Gesäuse, dem einzigen steirischen Nationalpark, sind sie zum Teil noch erlebbar. Die natürlichen Ressourcen werden dort nicht genutzt, sondern sich selbst überlassen. Einzig wenn dies nach wissenschaftlicher Forschung und Überwachung nötig ist werden regulierende Eingriffe durchgeführt, um die Biodiversität zu maximieren oder seltenere Arten zu begünstigen. Die Folge: Eine einzigartige Artenvielfalt, die sich möglichst frei weiterentwickeln kann. Raritäten wie die zierliche Federnelke wachsen auf den schroffen Felshängen, während entlang der Ufer der Enns seltene Arten, wie der Flussuferläufer, ihr Brutgebiet vorfinden. „Die Steiermark, aber vor allem der Nationalpark Gesäuse, bietet vielen Tier- und Pflanzenarten wichtigen Lebensraum. Deswegen ist es uns ein großes Anliegen, die Arbeit für den Schutz und die Erforschung dieser Gebiete möglich zu machen. Als Geschäftsführer und Hauptverantwortlicher im Nationalpark nimmt Herbert Wölger dabei eine zentrale, wichtige Rolle ein", erklärt die steirische Naturschutzlandesrätin Ursula Lackner.

Als Absolvent der Universität für Bodenkultur hat Herbert Wölger bereits vor seiner Tätigkeit im Nationalpark Gesäuse viele Erfahrungen im praktischen Naturschutz erworben. So war er unter anderem für die Unterschutzstellung und Entwicklung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung in einem von der Entwaldung bedrohten Gebiet im Norden Argentiniens mitverantwortlich. Seit 2012 leitet er die Geschicke und koordiniert die vielseitigen Aufgaben des jüngsten Nationalparks Österreichs. Für die kommende Periode als Geschäftsführer hat er sich folgende Ziele gesteckt: „Naturschutz, Biodiversität und Klima gehören zu den drängenden Zukunftsfragen. Ein einzelner Nationalpark kann nur kleine Antworten geben, dabei jedoch gestaltend und verantwortlich mitzuarbeiten ist mir ein Bedürfnis und erfüllt mich mit großer Freude. In diesem Sinn habe ich mit dem Nationalparkteam und vielen Stakeholdern 2021 strategische Ziele für die nächsten Jahre ausgearbeitet. An deren Umsetzung werden wir mit aller Energie arbeiten"

Die Expertinnen und Experten des Nationalparkteams sorgen nicht nur für die richtige Betreuung des Gebietes, sondern machen den Nationalpark auch für die Steirerinnen und Steirer zugänglich. In Besucherzentren, Themenwegen und Wanderungen mit Nationalpark-Rangerinnen und -Rangern kann das Naturjuwel hautnah erlebt werden. „Der Nationalpark Gesäuse ist ein Musterbeispiel dafür, wie man mit sanftem Tourismus die Natur in all ihren Facetten nachhaltig erlebbar macht. Herbert Wölger hat den Nationalpark Gesäuse schon bisher umsichtig geleitet und es freut mich, dass er gemeinsam mit seinem engagierten Team dieses steirische Juwel in die Zukunft führt", so Nachhaltigkeitslandesrat Hans Seitinger.

„Der Nationalpark ist eine bedeutende Stütze im steirischen Naturschutz und ist gleichzeitig offen für die Bevölkerung zugänglich. Mit der erneuten Bestellung von Herbert Wölger als Geschäftsführer ist diese wichtige Funktion auch in den kommenden Jahren abgesichert", freuen sich Lackner und Seitinger abschließend. 

Graz, am 24. März 2022

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