LH Doskozil und LR Kornhäusl im konstruktiven Austausch zum Gesundheitsbereich
Gemeinsames Ziel, die Gesundheitsversorgung im Burgenland und der Steiermark weiterhin stabil und verlässlich zu gestalten

Graz (23. Jänner 2026). - Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und der steirische Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl führten im Rahmen eines Burgenlandbesuches von Landesrat Kornhäusl einen sachlichen und konstruktiven Austausch zu wichtigen Fragestellungen im Gesundheitsbereich. Angesichts aktueller Herausforderungen stand das gemeinsame Interesse an einer stabilen und verlässlichen Gesundheitsversorgung im Burgenland und in der Steiermark im Mittelpunkt des Dialogs. Im Zuge des Gesprächs wurde daher vereinbart, auf Fachebene vertiefende Gespräche aufzunehmen, um eine mögliche Zusammenarbeit der beiden Bundesländer in einzelnen Themenfeldern zu prüfen. Die Gespräche werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.
Burgenlands Landeshauptmann Doskozil betont den burgenländischen Anspruch auf eine starke regionale Gesundheitsversorgung: „Wir brauchen im österreichischen Gesundheitswesen weder künstliche Grenzen noch eine Zentralisierung. Die Menschen verdienen eine bestmögliche und wohnortnahe Gesundheitsversorgung, die nicht vom Meldezettel abhängig sein darf. Deshalb investieren wir im Burgenland bewusst und gezielt in die Gesundheitsinfrastruktur, um den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Zugleich verschließen wir uns nicht Gesprächen über die Ländergrenzen hinaus, um eine Zusammenarbeit in jenen Bereichen zu diskutieren, in denen sie für die Patientinnen und Patienten Sinn macht.”
„Gesundheit kennt keine Grenzen, daher legen wir in der Steiermark einen gezielten Fokus auf die Zusammenarbeit. Zwischen niedergelassenem Bereich und Spitälern, zwischen Land und Sozialversicherung, zwischen unterschiedlichen Spitalsträgern genauso wie zwischen Bundesländern. Wir wollen auch die Kooperationen über die Landesgrenzen hinaus stärken. Schon jetzt nimmt das LKH Universitätsklinikum Graz bei der Patientenversorgung im Süden Österreichs von Kärnten bis ins Burgenland eine zentrale Rolle ein und aktuell befinden wir uns in intensiven Verhandlungen mit Salzburg und Oberösterreich, um die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Damit setzt die Steiermark österreichweit neue Maßstäbe und übernimmt eine Vorreiterrolle bei der überregionalen Gesundheitsversorgung. Wenn auch das Burgenland Interesse an einer stärkeren Zusammenarbeit hat, können davon Steirer wie Burgenländer profitieren. Darüber hinaus braucht es jedoch auch eine umfassende Reform des Gesundheitswesens auf Bundesebene, um die Herausforderungen der Zukunft bestmöglich zu bewältigen”, so der steirische Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl.
Graz, am 23.1.2026
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