Neujahrsempfang für Einsatzorganisationen: Sicherheit hat für Land höchste Priorität
Als Wertschätzung gegenüber der geleisteten Arbeit lud Landeshauptmann Mario Kunasek Vertreter der steirischen Einsatzorganisationen zum traditionellen Empfang.





Graz (29. Jänner 2026).- Zahlreiche Vertreter der steirischen Einsatzorganisationen folgten heute Mittag (29.1.2026) der Einladung von Landeshauptmann und Katastrophenschutzreferent Mario Kunasek zu einem Neujahrsempfang im Weißen Saal der Grazer Burg. Unter den Gästen waren Abordnungen der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Rettungshundebrigade, der Berg- und Wasserrettung, des Bundesheers, des Kriseninterventionsteams des Landes sowie zahlreicher weiterer Rettungsorganisationen.
Seitens der Politik waren unter anderem Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, die Landesräte Hannes Amesbauer, Stefan Hermann und Karlheinz Kornhäusl sowie der Zweite Landtagspräsident Werner Amon, die Dritte Landtagspräsidentin Helga Ahrer und zahlreiche Landtagsabgeordnete anwesend. Vor Ort waren auch die Rotkreuz-Präsidenten Gerald Schöpfer (Österreich) und Siegfried Schrittwieser (Steiermark), Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried, Militärkommandant Heinz Zöllner und Landespolizeidirektor Gerald Ortner.
Im abgelaufenen Jahr wurde die Steiermark glücklicherweise von Großschadensereignissen verschont. „Die Einsatzbereitschaft muss dennoch jederzeit aufrecht erhalten werden, damit man im Fall des Falles so professionell reagieren kann wie etwa bei den Unwettern im herausfordernden Jahr 2024“, so LH Kunasek, der betonte: „Die reibungslose Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen ist essentiell, damit auch künftig die hohe Qualität und Effizienz in der Notfallversorgung gewährleistet werden kann.“
Das Freiwilligenwesen sei dabei eine zentrale Säule: „Tausende Freiwillige stehen tagein, tagaus bereit, um bei Umweltkatastrophen, Unfällen, Bränden etc. schnell und kompetent zu helfen. Ihr seid vorbereitet, Ihr seid ausgebildet, Ihr seid engagiert – und Ihr habt Herz. Zahllose Frauen und Männer leisten ihren Beitrag für das Gemeinwohl – freiwillig, unentgeltlich und oft unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen. Das ist gelebte Solidarität. Das ist gelebtes Miteinander. Das ist steirisches Rückgrat. Dafür gebührt Euch allen unser aufrichtiger Dank und unsere höchste Anerkennung“, erklärte der Landeshauptmann.
Sicherheit, Rettungsdienst und Katastrophenschutz seien von absoluter Notwendigkeit. LH Kunasek wies darauf hin, dass in diesem Zusammenhang ein zentraler Punkt des Regierungsprogramms bereits umgesetzt wurde: „Das Feuerwehr-Investitionspaket in der Höhe von 25,5 Millionen Euro wurde Ende des Vorjahres beschlossen. Es soll vielseitig zur Stärkung der Feuerwehren eingesetzt und über die nächsten sieben Jahre in gleichen Teilen an den Landesfeuerwehrverband ausbezahlt werden. Auch in andere Einsatzorganisationen – das Rote Kreuz, die Bergrettung, den Zivilschutz und viele weitere – wurde gezielt investiert“, so der Landeshauptmann, der klarstellte: „Sicherheit braucht Unterstützung und Ehrenamt braucht Wertschätzung. Das Wohl und die Sicherheit unserer steirischen Bürger werden für uns immer höchste Priorität haben.“
Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom bedankte sich bei den steirischen Einsatzkräften für ihr Engagement im vergangenen Jahr: „Ob ehrenamtlich oder hauptamtlich – tausende Steirerinnen und Steirer sorgen mit ihrem Einsatz unermüdlich für Sicherheit in unserem Land. Wenn man eine der Notrufnummern wählt, kann man sich darauf verlassen, dass jemand kommt, um zu helfen. Das ist etwas ganz besonderes und findet sich in diesem Umfang kaum wo auf der Welt. Daher möchte ich mich bei allen Steirerinnen und Steirern bedanken, die im vergangenen Jahr für Sicherheit gesorgt haben und wünsche ihnen alles Gute für ihre kommenden Einsätze. Eines ist für mich klar: So wie die Einsatzkräfte auf unserer Seite stehen, so werden auch wir in der Landesregierung an ihrer Seite stehen.“
Der steirische Rotkreuz-Präsident Siegfried Schrittwieser freute sich in seiner Wortmeldung über die Einladung zum Empfang: „Diese Veranstaltung ist eine wunderbare Gelegenheit, um mit Vertretern der wesentlichen Einsatzorganisationen ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen und gemeinsam in die Zukunft zu blicken. Die Landespolitik ist ein verlässlicher Partner, ohne den wir die großen Herausforderungen unserer Zeit nicht bewältigen könnten.“
Graz, am 29. Jänner 2026
Rene Kronsteiner unter Tel.: +43 (316) 877-2283, bzw. Mobil: +43 (664) 1236433 und Fax: +43 (316) 877-2294 oder E-Mail: rene.kronsteiner@stmk.gv.at zur Verfügung.
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