Steirische Roas führt auch 2026 wieder volkskulturell durch die Steiermark
LH Mario Kunasek und LH-Stv. Manuela Khom präsentierten gemeinsam mit Bürgermeistern, Sponsoren und Medienpartnern die Neuauflage des Volkskulturfestivals mit sieben Stationen. Start ist am 3. Mai in Leibnitz. Seit 2019 haben rund 200.000 Menschen die Veranstaltungen besucht.


Graz (26. März 2026).- Die Vielfalt steirischer Traditionen und der heimischen Volkskultur wird auch 2026 auf der Steirischen Roas in allen Regionen des Landes erblühen. Nach dem Auftakt am 3. Mai am Seggauberg in Leibnitz stehen die Tauplitz in Bad Mitterndorf, St. Peter am Kammersberg, St. Bartholomä, Vorau und Krieglach sowie abschließend Stubenberg am See mit einem Advent-Special am Reiseplan. Bei der Steirischen Roas treffen Musikanten, Sänger, Volkstänzer, Mundartdichter, Kunsthandwerker und Repräsentanten der steirischen Tracht, gepaart mit regionaler Kulinarik, aufeinander. Im Rahmen einer gemütlichen Wanderung erleben die Besucherinnen und Besucher Volkskultur und Tradition in all ihren Facetten und vor allem an besonderen Kraftplätzen der Steiermark.
Donnerstagnachmittag (26. März 2026) präsentierten in Graz im Skyroom des Styria Media Centers Landeshauptmann Mario Kunasek und Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom gemeinsam mit den Landesräten Stefan Hermann und Karlheinz Kornhäusl die diesjährige Ausgabe des Volkskulturfestivals. Unterstützt wird die Steirische Roas durch die Steiermärkische Sparkasse, die Energie Steiermark und die Grazer Wechselseitige Versicherung sowie die Landwirtschaftskammer Steiermark. Musikalisch begleitet wurde die Präsentation vom Hochtausing Trio. Den Steirische Roas-Wein 2026 kredenzt in diesem Jahr das Weingut Jauk aus Pölfing-Brunn.
Landeshauptmann Mario Kunasek betonte bei der Programmpräsentation: „Es freut mich sehr, dass die Steirische Roas auch heuer wieder stattfindet, die Regionen der Steiermark in den Mittelpunkt rückt und wir so gemeinsam Volkskultur hautnah erleben können. Gerade für Familien und Kinder ist die Steirische Roas besonders wertvoll, weil hier Volkskultur nicht nur gezeigt, sondern auch lebendig wird. Veranstaltungen wie diese machen uns bewusst, wie reich und vielfältig das volkskulturelle Erbe der Steiermark ist.“
Für Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom ist entscheidend, „dass es darum geht, die Steiermark und alle Regionen zu erleben, zu hören, zu riechen und zu schmecken. Auf der Steirischen Roas können alle in das wunderbare steirische Lebensgefühl hineinfallen und im Herzen der Steiermark sein. Dass sich so viele Steirerinnen und Steirer in volkskulturellen Vereinen engagieren, in ihrer Freizeit proben und üben, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Deswegen bedanke ich mich bei all diesen Menschen – für so viel Herzblut, für so viel Leidenschaft, für so viel Engagement.“
„Volkskultur kann man nicht im Museum erleben, dazu muss man draußen und mit den Menschen sein. Dort lodert und brennt das Feuer der Begeisterung für Tanz, Musik, Brauchtum und Kulinarik“, unterstrich Bildungslandesrat Stefan Hermann. Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl betonte, „die Volkskultur ist nicht die ‚kleine Schwester‘ der Hochkultur, sondern oft ihr Ursprung. Die Steirische Roas steht für Kultur, die aus der Mitte der Gesellschaft kommt.“ Alle vier Vertreter der Landesregierung bedankten sich bei allen Organisatoren und Mitwirkenden für ihr großes Engagement.
Als Gäste nahmen an der Präsentation teil: Werner Ressi (Energie Steiermark), Klaus Scheitegel (GRAWE), Michael Gradischnig (Steiermärkische) und Andreas Steinegger (Landwirtschaftskammer) sowie die Vertreter der Gastgeber-Gemeinden und Tourismusregionen: Herbert Hansmann (Bad Mitterndorf), Alexander Putzenbacher (St. Peter am Kammersberg), Josef Birnstingl (St. Bartholomä), Philipp Herzberger (Stubenberg), Johannes Müller (Vorau), Daniel Kos (Leibnitz) und Herbert Germuth (Südsteiermark), Silvia Loidolt (Graz), Lukas Bencsics (Murau) und Pamela Binder (Ausseerland).
Für die inhaltliche Konzeption der Veranstaltungsreihe ist als künstlerischer Leiter der Volkskulturjournalist Karl Lenz gemeinsam mit Simon Koiner-Graupp (Volkskultur Steiermark) verantwortlich. Als Medienpartner unterstützen ORF Steiermark und Kleine Zeitung – vertreten durch Styria Media Group AG-Vorstand Herwig Langanger und Chefredakteur Oliver Pokorny – die Initiative, organisatorisch laufen alle Fäden bei Christoph Wegscheider (Agentur TIQA) zusammen.
Organisator Karl Lenz versprach für die Steirische Roas 2026 ein besonders vielfältiges Programm, „das alles beinhalten wird, was die Steiermark volkskulturell zu bieten hat. Sogar Alphornbläser werden heuer mit dabei sein.“
Die einzelnen Veranstaltungen und ihr Programm:
Seggauberg bei Leibnitz (Sonntag, 3. Mai): Die Steirische Roas am Seggauberg startet mit einer Feldmesse, der feierlichen Eröffnung und einem ORF-Live-Frühschoppen und verbindet Kultur, Wein und Genuss inmitten der südsteirischen Weinberge. Von Schloss Seggau über den Schlosskeller Südsteiermark, den Dorfplatz Frauenberg und dem Tempelmuseum bis zum Weingut Assigal und dem Hasenwirt erleben Besucher Geschichte, regionale Weinkultur und echte steirische Gastfreundschaft an einem Ort. Die Wanderstrecke umfasst ca. drei Kilometer.
Tauplitz (Sonntag, 24. Mai): Die Steirische Roas in Bad Mitterndorf führt durch das charmante Ortszentrum und verbindet Tradition, Gemeinschaft und gelebte Regionalität. Von der Pfarrkirche über den lebendigen Dorfplatz bis zum Popp'n Angerl / Musikheim, wo Musik und Vereinsleben zuhause sind, erleben Besucherinnen und Besucher authentische Kultur und Tradition. Stationen wie der Torbauer, beim Fußball- und Tennisclub sowie im Dorfsaal zeigen die Vielfalt des lokalen Engagements und machen die Roas zu einem besonderen Erlebnis. Ein stimmungsvoller Rundgang durch Tauplitz – persönlich, herzlich und typisch steirisch.
St. Peter am Kammersberg (Samstag, 20. Juni): Die Marktgemeinde St. Peter am Kammersberg liegt im Herzen des Katschtals im Bezirk Murau, eingebettet in die herrliche Region rund um den Hausberg Greim (2.474 m). Auf rund 850 m Seehöhe gelegen, blickt der Ort auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins 13. Jahrhundert reicht. Der Pfarr- und Marktort hat seinen Namen vom hl. Petrus erhalten. Die Gemeinde ist für Naturfreunde ein Paradies zum Wandern und bietet eine Vielzahl an Erholungsplätzen.
St. Bartholomä (Sonntag, 5. Juli): Die Gemeinde Sankt Bartholomä liegt im Nordwesten des Bezirkes Graz-Umgebung und hat etwas mehr als 1.500 Einwohner. Bekannt ist der Ort durch die Tatsache, dass es zwei Kirchen gibt. Die Alte Kirche, welche sich mittlerweile im Eigentum der Gemeinde befindet und die Pfarrkirche, welche 1867 ihrer Bestimmung übergeben wurde. Der Kirtag und neuerdings der Barthlmäer Advent sind Veranstaltungen mit vielen Besuchern und erfreuen sich großer Beliebtheit.
Vorau wird am Sonntag, 6. September, gemeinsam mit dem weltberühmten Augustiner Chorherrenstift Gastgeber der Steirischen Roas sein.
Krieglach (Sonntag, 27. September): Inmitten des Mürztals – in der sogenannten Waldheimat – liegt die Marktgemeinde Krieglach. Mit rund 5.400 Einwohnern ist Krieglach ein lebendiger Mittelpunkt in der Waldheimat, der Tradition, Fortschritt und Sinn für Kultur, Natur und Gemeinschaft auf gelungene Weise vereint. Naturverbundene Menschen finden ein echtes Paradies vor: Zahlreiche, naturnahe Freizeitanlagen stehen der Bevölkerung und den Gästen zur Verfügung. Der Slogan „Zusammen wachsen“ ist in Krieglach gelebte Realität.
Stubenberg am See (Samstag, 12. Dezember): Geplant ist ein vorweihnachtliches Roas-Special am Ufer des Stubenbergsees.
Aktuelle Detailinformationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie unter
steirische-roas.at.
Rückfragehinweis:
Stefan Haring | Büro LH Kunasek | Mobil: +43 676 8666 5362
Tel. +43 (316) 877 5362 | E-Mail: stefan.haring@stmk.gv.at
Anna Spielhofer | Büro LH-Stv. Khom | Mobil: +43 676 8666 4086
Tel. +43 (316) 877 4086 | E-Mail: anna.spielhofer@stmk.gv.at
Graz, am 26. März 2026
Kommunikation Land Steiermark-Aussendungen unter E-Mail: kommunikation@stmk.gv.at
zur Verfügung.

