Prix Styria zum zehnten Mal verliehen: Abschließende Arbeiten und Diplomarbeiten von Schülern ausgezeichnet
Junge Talente beschäftigten sich mit vielfältigen Themen aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft.


Graz (2. Juli 2026).- Seit 2017 verleiht die Steiermärkische Landesbibliothek den Prix Styria, eine Auszeichnung für Abschließende Arbeiten (AHS) und Diplomarbeiten (BHS). Drei Abschließende Arbeiten sowie drei Diplomarbeiten wurden gestern Abend (1. Juli 2026) im Veranstaltungssaal der Steiermärkischen Landesbibliothek feierlich prämiert. Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl unterstreicht die Bedeutung des Preises: „Mit dem Prix Styria holen wir junge Talente vor den Vorhang, die mit Neugier, Fleiß und Kreativität tief in die steirische Gegenwart und Geschichte eintauchen. Jede dieser Arbeiten zeigt: Die Steiermark ist nicht nur ein Land mit großer Tradition, sondern auch ein Land voller Ideen und Zukunft. Ich gratuliere allen Ausgezeichneten ganz herzlich.”
2026 gab es insgesamt 43 Einreichungen von 22 steirischen Schulen. „Gerade weil die Abschließenden Arbeiten der AHS nicht mehr verpflichtend sind, ist es beeindruckend, wie viele 2026 beim Prix Styria eingereicht wurden – 43 an der Zahl. Ich bedanke mich beim Team der Steiermärkischen Landesbibliothek für das Engagement rund um diesen Preis, das dazu beiträgt, dass viele Arbeiten eingesendet werden. Wichtig ist mir auch ein Dank an die Jury, die sich ehrenamtlich detailliert mit den Arbeiten auseinandersetzte und dafür sehr viele Seiten zu lesen hatte”, so Patrick Schnabl, Leiter der Abteilung 9 Kultur, Europa, Sport.
Katharina Kocher-Lichem, Direktorin der Steiermärkischen Landesbibliothek, lobte die Vielfalt und guten Lösungsansätze von steirischen Arbeiten, die heuer eingereicht wurden. „Die Vielfalt der Themen der heuer eingereichten Arbeiten reichen von steirischen Dirndlschnitten bis zu Persönlichkeiten wie Josef Krainer senior, über anschauliche Pollenanalysen bis zu Spitalsdebatten und mögliche Lösungen.”
Evelyn Wagner, zuständige Referentin in der Landesbibliothek, unterstreicht einige Besonderheiten des Preises: „Nur im Jahr 2020 gab es so viele Einreichungen wie heuer. Die Jugend arbeitet gerne wissenschaftlich, vertieft sich in ein Thema und schreibt beispielsweise im AHS-Bereich auch weiterhin Arbeiten, wobei die Schülerinnen und Schüler nunmehr nicht mehr dazu verpflichtet sind. Im Schnitt stammen immer zwei Drittel der Einreichungen von jungen Frauen und ein Drittel von jungen Herren. Heuer kam aber pünktlich zum Start der Fußball-WM eine Einreichung von Mitgliedern der Kampfmannschaft des SV-Übelbach, wo sich zwei junge Herren dem Thema ‚Training und Regeneration’ widmeten.”
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Prix Styria 2026 für die Diplomarbeiten:
- 1. Platz: Yannis Pagger, HTBLVA Graz - Ortweinschule (schtairischhess Allfabedt)
- 2. Platz: Fabio Haas und Ahmad Idelbi, HLW Schrödinger (Regeneration im Fokus. Leistungssteigerung für die zweite Kampfmannschaft des SV Übelbach)
- 3. Platz: Melina Faustner, Kristina Zecevic-Tadic und Lejla Erlbacher, SKI AKADEMIE Schladming (Leitspital Stainach Pürgg oder Plan B?)
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Prix Styria 2026 für die Abschließende Arbeiten (ABA) - vormals VWA:
- 1. Platz: Miriam Neukirchner, BRG Leibnitz (Analyse des Polleneintrags von Honigbienen am Standort der Hermann-Kaserne in Leibnitz)
- 2. Platz: Katharina Posch, Europagymnasium Leoben (Biokatalytische Herstellung von Nukleosidanaloga)
- 3. Platz: Johannes Gahr, Bischöfliches Gymnasium Graz (Herausforderungen für die Land- und Forstwirtschaft im unteren Mürztal im Laufe der Zeit)
Die Jury honorierte anerkennend die ernsthafte, umfassende und ideenreiche Auseinandersetzung mit Fragen, die gesellschaftliche Relevanz haben. Die ausgewählten Arbeiten überzeugten durch Detailwissen, interessante Versuchsanordnungen, historische Recherche und vor allem durch die selbstständigen Schlüsse, die die Verfasserinnen und Verfasser aus den Forschungs- und Versuchsergebnissen gezogen haben. „Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich”, so Rektorin Beatrix Karl für die Jury. Weitere Jurymitglieder waren Reinhard Kleindl, Physiker, Wissenschaftsjournalist des Jahres 2024, Lisa Höllebauer, Germanistin, Referentin UNiT und Mitglied der Jury des Ortwein-Literaturpreises und Wolfgang Paill, Leiter des Naturkundemuseums des Universalmuseum Joanneum.
Rückfragehinweis:
- Evelyn Wagner | Steiermärkische Landesbibliothek | Tel. +43 676 8666 4639 | E-Mail: e.wagner@stmk.gv.at
Graz, am 2. Juli 2026
Sabine Jammernegg unter Tel.: +43 (316) 877-2999, bzw. Mobil: +43 (676) 86662999 und Fax: +43 (316) 877-2294 oder E-Mail: sabine.jammernegg@stmk.gv.at zur Verfügung.
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