Hitzeschutz-Gipfel der Landesregierung: Was jetzt zählt, was bereits wirkt und wo weiter nachgeschärft wird
Stromversorgung bleibt auch bei extremer Hitze sicher und stabil, Trinkwasserversorgung ist in der Steiermark gesichert


Graz (20. August 2026).- Die anhaltende Hitze der vergangenen Wochen stellt die Steiermark vor große Herausforderungen. Die hohen Temperaturen und die Trockenheit sind nicht nur für viele Menschen eine erhebliche Belastung, sondern setzen auch Tieren und der Natur zu. Umso wichtiger ist es, frühzeitig auf extreme Hitzeperioden vorbereitet zu sein, bestehende Maßnahmen weiterzuentwickeln und dort nachzuschärfen, wo zusätzlicher Handlungsbedarf besteht.
Im Rahmen der heutigen Regierungssitzung (20. August 2026) hat sich die Steiermärkische Landesregierung daher zu einem Hitzeschutz-Gipfel getroffen. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Problemstellungen, bereits gesetzte Maßnahmen sowie jene Schritte, die künftig notwendig sind, um die Steiermark noch besser auf extreme Hitze und ihre Folgen vorzubereiten.
Eine gute Nachricht gibt es dabei vorweg aus dem Energiebereich von der Energie Steiermark: Auch während der aktuellen Hitzephase ist die Stromversorgung in der Steiermark dank verschiedener Quellen sicher und zuverlässig. Ein Energiemix aus Windkraft, Photovoltaik und Gaskraft konnte die aufgrund von Niedrigwasser verminderten Kapazitäten bei der Wasserkraft ausgleichen. Trotz der extremen Temperaturen kam es im rund 30.000 Kilometer langen Stromnetz der Steiermark zu keinen Beeinträchtigungen. Die Versorgung in der Steiermark ist und bleibt also stabil.
Auch die Trinkwasserversorgung in der Steiermark ist grundsätzlich gesichert. Dank vorausschauender Investitionen in die Wasserversorgung, ausreichender Reserven und leistungsfähiger Infrastruktur ist die Bevölkerung auch in der aktuellen Trockenperiode zuverlässig mit hochwertigem Trinkwasser versorgt.
Hitzeschutz: Steiermark rüstet sich für zunehmende Extremtemperaturen
Hitze, Trockenheit und zunehmende Extremwetterereignisse stellen die Steiermark dennoch vor neue Herausforderungen. Das Land setzt daher auf konkrete Maßnahmen zum Schutz von Bevölkerung, Einsatzkräften und Infrastruktur. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Bildungseinrichtungen, Gesundheit, Landwirtschaft, Feuerwehr und Katastrophenschutz. Gerade in diesen Bereichen sind die Auswirkungen extremer Temperaturen besonders spürbar: Kinder und ältere Menschen müssen ebenso geschützt werden wie Einsatzkräfte, Tiere und landwirtschaftliche Kulturen. Gleichzeitig braucht es Vorkehrungen, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren sowie des Katastrophenschutzes sicherzustellen und die Folgen für die heimische Landwirtschaft möglichst gering zu halten.
Auch die Infrastruktur steht angesichts der hohen Temperaturen vor besonderen Herausforderungen. Deshalb werden bestehende Schutzmaßnahmen laufend überprüft und dort weiterentwickelt, wo aufgrund zunehmender Hitzeperioden zusätzlicher Handlungsbedarf besteht.
„Wir reagieren nicht erst jetzt auf die aktuelle Hitze. Innerhalb der Landesregierung gibt es einen laufenden Austausch zu den Herausforderungen durch extreme Temperaturen und viele Maßnahmen sind bewusst langfristig angelegt. Das reicht vom Schwimmunterricht in den heißen Wochen vor den Sommerferien über zusätzliche Investitionen in die Waldbrandbekämpfung bis hin zu ‚Kühlinseln‘ in den Gemeinden. Besonders wichtig ist, dass wir auf ältere Menschen und Kinder achten, unsere Einsatzkräfte unterstützen und unsere Infrastruktur widerstandsfähig machen. Gleichzeitig gilt: Dort, wo sich neuer Handlungsbedarf zeigt, werden wir nachschärfen. Unser Ziel ist klar: Die Steiermark soll auch bei extremen Temperaturen sicher, gut versorgt und handlungsfähig bleiben“, sagt Landeshauptmann Mario Kunasek.
„Die Hitze zeigt uns, wie wichtig es ist, rechtzeitig vorzusorgen und unsere Steiermark klimafit zu machen. Wir haben deshalb in den vergangenen Jahren wichtige Maßnahmen gesetzt – allen voran die langfristige Sicherung unserer Trinkwasserversorgung mit dem Wassernetzwerk 2050. Damit schaffen wir die Grundlage dafür, dass die Steirerinnen und Steirer auch in Zeiten großer Hitze verlässlich mit sauberem Trinkwasser versorgt werden können. Gleichzeitig braucht es aber auch eine Unterstützung für unsere Landwirtschaft, die aufgrund der Dürre vor einer besonderen Herausforderung steht“, so Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom.
Die wichtigsten Eckpunkte
Bildung und Kinderbetreuung: Hitzeschutz beginnt bei den Jüngsten
Kinder zählen zu den besonders hitzeempfindlichen Bevölkerungsgruppen. Deshalb wird der sommerliche Wärmeschutz in steirischen Bildungseinrichtungen weiter ausgebaut.
- Sommerlicher Wärmeschutz wird bei Neubauten und größeren Sanierungen berücksichtigt. Außenliegender Sonnenschutz, Beschattung und Begrünung sorgen für kühlere Räume und Außenbereiche. Lüftung und technische Kühlung werden zunehmend mitgedacht.
- Schulbauauflagen wurden bereits angepasst – unter anderem bei Sonnenschutz, Be- und Entlüftung sowie der zulässigen Lichteintrittsfläche.
- Neben dem bestehenden Hitzeschutzplan des Landes wird ein eigener für Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen samt Praxisleitfaden und konkreten Checklisten erarbeitet.
- Ein Pilotprojekt in der KLAR! (Klimawandelanpassungsregion) Netzwerk Südost (Fehring, Kapfenstein, Riegersburg und Unterlamm) entwickelt praxistaugliche Maßnahmen für Kindergärten und Kinderkrippen.
- Für die Einrichtungen entstehen konkrete Werkzeuge wie Hitzeschutz-Selbstchecks, Handlungsempfehlungen und das „Hitzometer-Set“ mit Spielen und Vorlagen für Kinder. Die Ergebnisse sollen anschließend landesweit ausgerollt werden.
- Schwimmen statt Schwitzen ist in Zukunft das Motto in den heißen Wochen vor den Sommerferien. Der Schwimmunterricht soll nach dem Notenschluss geblockt im Rahmen von Projekttagen oder Schulveranstaltungen stattfinden. Lernen, Bewegung im Freien und Sicherheit werden auf sinnvolle Weise miteinander verbunden. Kinder profitieren von Unterricht im Wasser statt in überhitzten Klassenzimmern, gleichzeitig wird die Schwimmkompetenz gestärkt und ein Beitrag zur Unfallprävention geleistet. Auch Freibäder profitieren davon.
- Für klimafitte Bildungsinfrastruktur wird gleichzeitig mehr Unterstützung des Bundes eingefordert.
Wasserversorgung und Hochwasserschutz: Steiermark hat Pionierrolle
Die Steiermark ist eine der wasserreichsten Regionen der Erde. Dennoch ist es wichtig, frühzeitig vorzusorgen und die Wasserversorgung abzusichern.
- Mit dem Wassernetzwerk 2050 nimmt die Steiermark jetzt schon eine Pionierrolle in der Wasserversorgung ein. Transportleitungen verteilen hochqualitatives Trinkwasser, welches in der Steiermark ausreichend vorhanden ist, und sorgen so bei Versorgungsspitzen oder in Trockenheitsphasen für einen innersteirischen Wasserausgleich.
- Die laufenden Renaturierungsprojekte LIFE RESTORE for MDD und LIFE IRIS sollen ebenfalls zur höheren Klimaresilienz beitragen, indem Fluss- und Aulandschaften ökologisch aufgewertet, natürliche Wasserrückhalteräume gestärkt und Gewässerentwicklung mit Hochwasserschutz verbunden werden.
- Neben dem natürlichen Schutz wird auch der mechanische Schutz vor Hochwassern mit Rückhaltebecken und dem Linearausbau von Gewässern verstärkt, um einen umfangreichen Schutz vor Hochwassern zu ermöglichen.
Land- und Forstwirtschaft: Höhere Dürreresistenz langfristiges Ziel
Die Land- und Forstwirtschaft ist insbesondere durch die Trockenheit sehr gefordert. Eine Reihe an Maßnahmen soll heimische Betriebe bei der Bekämpfung der Trockenheit unterstützen und diese langfristig krisenfester machen.
- Die gemeinsam mit dem Bund geförderte Hagel- und Dürreversicherung sichert Bestände gegen Wetterextreme finanziell ab.
- Mit der Förderung von modernen Bewässerungssystemen wie Tröpfchenbewässerung, Speicherteichen sowie digitale Steuerungs- und Monitoringsystemen wird eine effiziente Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen in Trockenzeiten unterstützt. Im Obstbau gibt es zudem gezielte TOP-UP-Förderungen für entsprechende Bewässerungsmaßnahmen.
- Mit der Forschung zu trockenheits- und hitzetoleranten Kulturen sowie klimaangepasster Tierhaltung rüstet sich die Steiermark langfristig für kommende Dürreperioden. Dazu gehört auch ein klimaangepasster Waldumbau und Maßnahmen zur Waldbrandprävention. Ergänzt wird dies mit Maßnahmen zum Bodenschutz, Humusaufbau, Zwischenfruchtanbau und erosionsmindernder Bewirtschaftung.
Für die aktuelle Dürresituation 2026 wurden darüber hinaus bestehende Krisenmechanismen aktiviert. Dazu zählen die laufende Beobachtung von Niederschlagsmengen, Bodenfeuchte und Futtermittelbeständen, Ausnahmeregelungen beim Futtermittelzukauf, die Einrichtung einer Futterbörse durch die Landwirtschaftskammer sowie Flexibilisierungen bei der Nutzung von Biodiversitätsflächen zur Futtermittelproduktion.
Feuerwehrwesen: Großes Investitionspaket
Die Zahl der Vegetations- und Waldbrände steigt deutlich. 2025 wurden 47 Vegetationsbrände registriert, 2026 waren es bis 10. August bereits 98. Gleichzeitig erschweren Hitze, Trockenheit und sinkende Wasserstände die Einsätze.
- Knapp zehn Millionen Euro wurden von 2021 bis 2025 für Spezialausrüstung zur Waldbrandbekämpfung und für Extremwetterereignisse investiert.
- Ein weiteres Feuerwehr-Investitions-Paket in der Höhe von 25,5 Millionen Euro ist derzeit in Umsetzung.
- Die Mittel des Waldfonds sollen aufgestockt und förderfähige Fahrzeuge und Gerätschaften erweitert werden.
- Bundesheerhubschrauber sollen bei Waldbränden rascher eingesetzt werden können.
- Auch selbstständige Feuerwehrmitglieder und Landwirte sollen für ihre Einsatzzeiten entsprechend finanziell abgegolten werden.
- Nutzwassertransporte nehmen aufgrund der Trockenheit ebenfalls zu und halten die Feuerwehren stark auf Trab.
Katastrophenschutz: Trinkwasser sichern und „Kühlinseln“ schaffen
Hitze und Dürre sind bereits Bestandteil der Nationalen Risikoanalyse. Nun geht es darum, die Vorsorge in den Gemeinden weiter auszubauen.
- Trinkwassernetze sollen weiter ausgebaut werden.
- Trinkwasserversorgung und Hitzeschutz sollen stärker in den Katastrophenschutzplänen der Gemeinden verankert werden.
- „Kühlinseln“ sollen künftig eine zentrale Rolle spielen: Schulen, Gemeindeämter, Kindergärten und Veranstaltungszentren sollen nach Möglichkeit klimatisiert und notstromversorgt werden und im Ernstfall als kühle Anlaufstellen für besonders gefährdete Menschen dienen.
Die zunehmende Hitze betrifft auch die technische Infrastruktur des Katastrophenschutzes. Die 353 Funkmasten des BOS-Netzes müssen aufgrund der hohen Temperaturen rund um die Uhr gekühlt werden. Überlastete Klimageräte können zu Ausfällen führen.
- Katastrophenfunk-Stationen sollen mit geeigneten Klimageräten ausgestattet werden.
- Ein interaktives Dauerlagebild soll künftig auch die Wasserversorgung der Steiermark abbilden.
- Ehrenamtliche KIT-Mitarbeiter werden mit Sonnenschutz und Getränken unterstützt; die Einsatzbekleidung soll um leichte Sommerbekleidung ergänzt werden.
Rettungswesen: Einsatzbereitschaft auch bei Extremhitze sichern
Auch Rettungsorganisationen und Bergrettung sind durch die zunehmende Hitze besonders gefordert. Für besondere Herausforderungen sorgen Waldbrandereignisse in Extremlagen sowie zunehmende Dehydrierungen und Kreislaufprobleme bei Wanderern und Bergsteigern.
- Erste Rettungsdienststellen wurden bereits klimatisiert, für Medikamente wurden zulässige Lagertemperaturen definiert.
- Einsatzkräfte der Bergrettung werden durch häufigere Personalrochaden bei Einsätzen entlastet.
- Leichtere und atmungsaktive Einsatzbekleidung soll die Belastung reduzieren.
- Für die Bergrettung werden hochgeländegängige Fahrzeuge für den Trinkwassertransport gefordert.
Gesundheitsversorgung: Vorreiterrolle durch Hitzeschutzplan
Mit dem „Hitzeschutzplan Steiermark” der Landessanitätsdirektion befindet sich die Steiermark bereits in einer österreichweiten Vorreiterrolle. Auch in der Kühlung der KAGes-Standorte konnten viele Fortschritte erreicht werden.
- In den Häusern der KAGes werden OP-Bereiche, Aufwachräume und neue Ambulanzen standardmäßig gekühlt. Bei ihren Bauten hat sich die KAGes stets an der entsprechenden ÖNORM orientiert.
- Bei den Bauten der KAGes werden mögliche passive Methoden zur Vermeidung von Überhitzung berücksichtigt, wie entsprechende Abschattung oder Reduktion von großflächigen Glasfassaden. Sind diese Möglichkeiten ausgeschöpft, wird ressourcenschonend aktiv gekühlt. In stark betroffenen Bereichen installiert die KAGes sukzessive nachträglich Erleichterungskühlungen.
- Bei Neubauten und umfassenden Sanierungen ist seit März 2024 auch in Patientenzimmern ein Temperaturmanagement verpflichtend.
Straßen und Infrastruktur: Schutzmaßnahmen im Fokus
Auch die Verkehrsinfrastruktur leidet unter den hohen Temperaturen. Asphalt kann sich bei extremer Hitze verformen, gleichzeitig steigt in gefährdeten Bereichen das Steinschlagrisiko.
- Ausgetretenes Bitumen wird mit Kalkmehl gebunden. Kleinere Fahrbahnschäden werden unmittelbar behoben, größere Gefahrenstellen abgesichert und anschließend saniert. Steinschlaggefährdete Bereiche werden verstärkt kontrolliert. Bei Bedarf werden Schutzmaßnahmen gesetzt oder Straßensperren veranlasst.
- Die Mitarbeiter des Straßenerhaltungsdienstes (STED) werden mit Wasser und Mineral-Wasser, Kühltüchern und künftig verstärkt mit kühlender Schutzausrüstung unterstützt.
Bauen und Gemeinden: Klimafit in die Zukunft
Auch langfristig soll die Steiermark besser auf heißere Sommer vorbereitet werden.
- Klimatisierungs- und Kühlungsmaßnahmen in Gemeinden werden bereits über Bedarfszuweisungsmittel unterstützt.
- Mit den Wohnbau- und Sanierungsförderungen wird die energetische Qualität von Gebäuden und damit auch der Schutz vor sommerlicher Überhitzung verbessert.
- Kühlung soll bereits bei Neubauten und Generalsanierungen mitgeplant werden.
- Die neue Steiermärkische Bautechnikverordnung soll den sommerlichen Wärmeschutz weiter stärken.
- Gleichzeitig soll die Errichtung von Klimaanlagen durch vereinfachte Verfahren erleichtert werden (Meldepflicht statt Genehmigungsverfahren).
- Klimafitte Gebäude sollen künftig stärker auf Beschattung, Begrünung und eine hitzetaugliche Bauweise setzen. Ein flächendeckendes Netz von Energieberatern hilft bei der Wahl der richtigen Beschattung sowie Fenstern, möglichen Speichermöglichkeiten und richtigem Lüftungsverhalten.
- Im Rahmen der klimaneutralen Landesverwaltung werden landeseigene Liegenschaften klimaneutral angepasst. Dazu zählen etwa die Sammlung und Nutzung von Regenwasser sowie gebäudebezogene Maßnahmen zur Vermeidung sommerlicher Überhitzung.
Grünes Herz Österreichs: Hitzeschutz- und Erholungsraum
Auch Tourismus und Sport werden an die neuen Bedingungen angepasst. Investitionen in Beschattung, Klimageräte und weitere Anpassungsmaßnahmen können bereits gefördert werden. Gleichzeitig soll die Steiermark als attraktiver Rückzugsraum vor sommerlicher Hitze positioniert werden – insbesondere durch Erholungsangebote in den Bergen (Eispalast, Wilder Berg, Sonnseitn Trails [Mountainbike]).
Ziel aller Maßnahmen ist es, die Steiermark widerstandsfähiger gegen zunehmende Hitze und Trockenheit zu machen – mit konkreten Verbesserungen für Bevölkerung, Kinder, Einsatzkräfte, Gemeinden und die kritische Infrastruktur.
Rückfragehinweis:
Stefan Haring | Büro LH Kunasek | Mobil: +43 676 8666 5362
Tel. +43 (316) 877 5362 | E-Mail: stefan.haring@stmk.gv.at
Felix Oberascher | Büro LH-Stv. Khom | Mobil: +43 676 8666 8738
Tel. +43 (316) 877 8738 | E-Mail: felix.oberascher@stmk.gv.at
Graz, am 20. August 2026
Rene Kronsteiner unter Tel.: +43 (316) 877-2283, bzw. Mobil: +43 (664) 1236433 und Fax: +43 (316) 877-2294 oder E-Mail: rene.kronsteiner@stmk.gv.at zur Verfügung.
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